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TV-Kritik: The Walking Dead – Zuflucht / Home (Staffel 3, Folge 10)

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TV-Kritik: The Walking Dead – Zuflucht / Home (Staffel 3, Folge 10)

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Die Dixon-Brüder werden zu Rettern in der Not, und das Gefängnis kommt unter Beschuss

Rechte: TWD ProductionsIm Moment rasen die Tage wieder mal vorbei, und eingequetscht zwischen Arbeits-Endspurt und Urlaub kommt PopKulturSchock viel zu kurz. Daran ist besonders schade, dass die letzte Folge von The Walking Dead, eine deutliche Steigerung zu letzter Woche, eine ausführlichere Kritik verdient hätte. Genauso ist es mit Steven Wilsons neuem Album, Hänsel & Gretel: Hexenjäger, dem neuen Band von Chew und Sam Raimis Die Fantastische Welt von Oz, die wahrscheinlich alle kürzer kommen (oder länger warten müssen) als sie es verdient haben.

Zurück zu The Walking Dead. Nach einer etwas enttäuschenden letzten Episode hatte „Zuflucht“ vieles von dem, was die Sternstunden des postapokalyptische Dramas ausmacht: Unmögliche Entscheidungen, moralische Ambivalenz, unerwartete Wendungen und einen ganzen Bus voller Zombies.

Rechte: TWD ProductionsWährend die Dixon-Brüder in der Wildnis unerwartet eine Gruppe von Reisenden vor Zombies beschützen, gibt der Governor temporär seinen Job an Andrea ab.

Die Geschichte zwischen Daryl und Merle scheint sich zwar unweigerlich so zu entwickeln, wie ich befürchtet habe – Merle scheint ein Spion für den Governor zu sein – aber immerhin konnte man endlich mal Daryl und Merle zusammen erleben. Die Interaktion zwischen den beiden Brüdern war so gut geschrieben, dass die Folge ein effektiver Pilot für ein „Dixon Brothers“-Spinoff gewesen wäre.

Der Governor ist zwar ein Psychopath erster Güte, das er ein Feigling ist, kann man ihm aber nicht vorwerfen. Beim (vermutlich absichtlich) schlecht organisierten Angriff auf das Gefängnis ist er in der ersten Reihe dabei, bzw. er IST die erste Reihe. Und anders als Ricks & co. auf der anderen Seite des Zauns hat er nicht einmal Deckung.

Insgesamt war „Zuflucht„ zwar immer noch nicht The Walking Dead in Spitzenform, aber schon mal eine deutliche Steigerung zu „Kriegsrecht“

 

Anmerkungen:

  • The Walking Dead ist oft vorhersehbar, aber den Kopfschuss hab ich nicht kommen sehen. Von den unzähligen posthumen Einschüssen (à la Django Unchained) ganz zu schweigen.
  • Wenn es einen Preis für den unappetlichsten zerquetschten Kopf gibt, hat diese Folge gute Chancen auf einen der ersten Plätze
  • Auch wenn ich mich letzte Woche über Andreas etwas zu perfekte Redekunst beklagt habe, ist es interessant sie – in Abwesenheit des Governours – als Gegenpol zu Rick zu sehen
Die Walking Dead laufen in Deutschland Freitags beim Bezahlsender Fox, kurz nach der Ausstrahlung beim US-Sender AMC.
Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=Tnszp9RR8XU&w=480&h=270

 

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  • elzed
    7. März 2013 auf 22:28

    Mir ist gerade ein ziemlich peinlicher Filmfehler aufgefallen: In der Szene, in der der Govenor sein Auge mit dem Streichholz begutachtet ist plötzlich sein linkes Auge das Verletzte. In allen anderen Szenen ist das rechte Auge verletzt.

  • normaler mensch
    26. März 2013 auf 19:01

    wie krank muss man sein um sich sowas zu geben oder gar zu produzieren und auszustrahlen
    man nehme einen normalen menschen ..zeige ihm alle folgen twd und bing herzlichen glückwunsch du bist nun absolut gewaltdesensibilitiert und bereit menschen abzuschlachten …einfach nur perverst und krank

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