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TV-Kritik: The Walking Dead – (Die) Cherokee Rose (Staffel 2, Folge 4)

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TV-Kritik: The Walking Dead – (Die) Cherokee Rose (Staffel 2, Folge 4)

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And the Oscar goes to…Shane. Letzte Woche hat er gezeigt, wie weit er fürs Überleben geht; diesmal muss ausgerechnet er Otis’ Grabrede halten.

Die Suche nach Sophia (Tag 3) ist am Anfang von „Cherokee Rose“ noch immer erfolglos und in der Prioritätenliste der Gang weit nach unten gerutscht. Überhaupt scheinen die Überlebenden zur Zeit kein klares Ziel mehr zu haben, sondern verbringen den größten Teil der Folge damit, sich auf der Farm zu entspannen.

Nachdem sich letzte Woche um Shane und Rick gedreht hat, steht diesmal Glenn im Mittelpunkt, der nicht nur die einzige Actionsequenz, sondern auch eine überraschend gute Szene mit  Farmtochter Maggie hat. Die Zombies nehmen sich diese Woche eine Auszeit – abgesehen von einer Szene, die den Ekel-Faktor von The Walking Dead wieder mal auf 11 hochschraubt. „Cherokee Rose“ ist also eine dialoglastigere Folge; anders als so oft in der ersten Staffel sind die Dialoge aber immerhin interessant und verraten ein bisschen mehr über die immer noch zu eindimensionalen Charaktere. Eine der besten Szenen gehört Norman Reedus‘ Charakter Daryl und der die Geschichte, die der Folge ihren Namen gibt. Ich wünsche mir jede Woche wieder aufs neue, dass Reedus eine größere Rolle bekommt; nicht nur ist er einer der besten Schauspieler, neben Shane ist Daryl auch der komplexeste und interessanteste Charakter.

Apropos Shane – er und Andrea sind nach wie vor die beiden Pulverfässer der Gruppe und haben als einzige ein Problem damit, die Waffen abzugeben (auch wenn das Problem für die unbewaffnete Andrea eher theoretisch ist). Die Figuren steuern also nach wie vor auf die lange überfällige Konfrontation zu, und scheinen dabei wie gehabt unendlich viel Zeit zu haben.

Handlungsmäßig dreht sich “Cherokee Rose“ größtenteils auf der Stelle. Es gibt wieder zahlreiche Andeutungen und Vorzeichen, aber am Ende der Folge ist die Situation ist eigentlich für alle Beteiligten – mit einer Ausnahme – unverändert.  Hoffentlich nehmen die Autoren jetzt die doppelt so lange Staffel (13 statt 6 Folgen) nicht zum Anlass, alles im halben Tempo zu erzählen.

Insgesamt war „Rose“ also wieder eine annehmbare Folge mit ein paar erstaunlich guten ruhigen Szenen, die sonst ja eher nicht die Stärke von The Walking Dead sind. Deshalb diesmal eine Zwei mit leichter Tendenz in Richtung Zwei minus. Auch wenn das Warten weniger öde ist als letztes Jahr, hat uns die Serie hat uns jetzt lange genug hingehalten – es wird Zeit, dass wieder etwas passiert!

Sonstige Anmerkungen:

  • Latzhose und Stoppelschnitt? KEIN guter Look für Shane
  • Zombie Deja-vu: Das Baby aus Peter Jacksons Braindead ist erwachsen geworden
  • Hat sich sonst noch jemand gewundert wie schwer es offenbar für fünf Leute ist, einen Mann aus dem Brunnen zu ziehen?
  • Warum gibt es eigentlich nicht mehr Serien, die die Titelmusik schon unter dem Teaser reinfaden?
  • Sind Andrea und Shane die Vasquez und Drake von The Walking Dead?

http://www.youtube.com/watch?v=HZg5MQZ-Srw

 

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  • funky
    8. November 2011 auf 09:18

    hmm…alles in allem fand ich die Folge ziemlich lahm. es passiert momentan einfach zu wenig.
    glen und daryl sind mittlerweile meine lieblings charaktere und ich würde mir wünschen das die beiden mehr spielzeit bekommen. wer mir ziemlich auf den geist geht ist laurie holden. ihr charakter nervt einfach tierisch! bin trotzdem gespannt wie das ganze weitergeht(kenne auch die comics nicht)

    • 8. November 2011 auf 16:49

      Stimmt schon, ich bin mit der Note SEHR großzügig gewesen (und hab seltsamerweise Andrea und Lori vertauscht – oops).

      Daryl ist meine große Hoffnung; neben Shane und Glenn ist er auch bisher der einzige Charakter, der sich ein Bisschen entwickelt. Immerhin scheinen die Drehbücher diese Staffel besser zu sein. Und das Ende der Brunnen-Szene hat mich auch ein bisschen versöhnt 🙂

      Ich bin auf jeden Fall gespannt, wann die große Konfrontation/der große Konflikt kommt. Ich kann mir vorstellen, dass Shane/Andrea, das zeitlich begrenzte „Bleiberecht“ und die Waffen eine Rolle spielen werden. Was meinst du?

  • ChrisNM
    12. November 2011 auf 11:53

    Tja, so ist das mit den Meinungen^^
    Ich finde die zweite Staffel hat das schwächere Drehbuch und ein paar Charaktere haben ein wenig IQ Noten eingebüßt, die wohl Daryl zugeschoben wurden.

    Klar ist das nicht schlecht wenn in jeder Woche ne neue Bombe platzt, aber irgendwie habe ich mehr Interesse daran was in der Gruppe passiert. Und das sollte wieder ausgefeilter dargestellt werden. Leuten ins Knie zu Schiessen um sie den Beissern zu Opfern ist schnelle Spannungsmache und nichts für mich.

    Die Einschätzung, das die Suche nach Sophia in der Prioritätenliste der Gruppe weit nach unten gerutscht sein soll, kann ich ebenfalls nicht Teilen. Rick ist zu Schwach zum mit-suchen und Shane kann kaum Laufen. Daryl geht dann lieber alleine. Könnten also die Frauen n Picknick im Wald veranstalten 😉

    • 12. November 2011 auf 14:34

      Hmm… ich würde mich zwar anschließen, dass es mehr um die Gruppe gehen sollte, aber die erste Staffel war in der Hinsicht doch noch schwächer. Und Shanes „großer Moment“ war für mich keine Spannungsmache – man weiß ja schon wie es ausgeht – sondern ein hässlicher kleiner Blick hinter die Fassade.
      Was die Suche nach Sophia angeht hast du da den Finger in eine weitere Wunde gelegt (Stickwort Frauen-Picknick). Wenn die Frauen in The Walking Dead wirklich so viel schwächer sind als die Männer, wie zur Hölle haben sie dann so lange überlebt??!

      • ChrisNM
        12. November 2011 auf 23:48

        Ich würde es begrüssen das die Gruppe neue Mitglieder bekommt an denen sie sich etwas aufreibt. Dieses Sandkastengamaule von Andrea und Shane geht mir auf den Wecker^^
        Und mit der Familie des Gottgläubigen Farmers haben sie ja vielleicht ein paar neue Leute gefunden die mitziehen möchten. Vielleicht ja Glenns neue Süsse 😉

        Das Andrea nun das Schiessen beigebracht werden soll finde ich zum Kichern. Hat sie doch in Staffel I ihre gerade neu erwachte Zombischwester aus nächster Nähe ohne zu Zögern abgeknallt.

        Die anderen Ladys könnten sicher etwas Training gebrauchen. Bis jetzt war ja immer jemand an ihrer Seite, und bis jetzt konnten sie einfach welche von sich wegschieben wenns grad nicht passt. Ich hoffe es gibt ein paar Denkzettel für die, die so Egoistisch handeln… Shane und Andrea alleine unterwegs, das möcht ich sehen^^

        Daryl hab ich in Staffel I gehasst. Im Moment würde ich mich nur auf ihn verlassen wäre ich mit dabei.

        • 13. November 2011 auf 10:24

          Eine etwas andere Dynamik kann auf jeden Fall nicht schaden. Vielleicht ja, wenn Merle endlich wieder auftaucht und Daryl wählen muss, wo seine Loyalität liegt. Das hätte auf jeden Fall Potential. Merle und die Farmer-Familie könnte auch eine interessante Kombination sein. Hauptsache es passiert mal wieder was. Zum Beispiel ein Zombie-Großangriff auf das Haus (a la Night of the Living Dead). Das wäre vielleicht nicht die originellste Wendung, aber ich würde mich nicht beschweren.

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