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TV-Kritik: The Walking Dead – Blutsbande / Bloodletting (Staffel 2, Folge 2)

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TV-Kritik: The Walking Dead – Blutsbande / Bloodletting (Staffel 2, Folge 2)

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Bam! Nachdem uns „What Lies Ahead“ mit einem schockierenden Cliffhanger beglückt hat, nimmt sich die zweite Folge Zeit für das Nachspiel. Das Drama zwischen den Figuren, das sich letzte Woche angebahnt hat, sitzt also wieder mal eine Woche aus. Und auch die Zombies spielen, wie oft bei The Walking Dead, bis zum dritten Akt eher eine Nebenrolle.

Stattdessen dreht sich alles um die Frage, ob Carl die Schusswunde überlebt (für das Reh kommt jede Hilfe zu spät). Vater Rick kann nur abwarten und Nägel kauen, während Shane und der versehentliche Schütze versuchen, aus einem naheliegenden Krankenhaus Geräte und Medizin zu beschaffen.

Die Überlebenden sind mittlerweile in drei Gruppen zersplittert, das vermisste kleine Mädchen und den einhändigen Redneck Merle Dixon nicht mitgerechnet. Die Hälfte der Besetzung hat deshalb diese Woche nur eine Handvoll Szenen und in denen nicht besonders viel zu tun.

Der größte Teil von „Bloodletting“ spielt auf einer abgelegenen Farm. Das ungewohnte Setting verpasst der Geschichte einen Hauch von Western-Romantik – die sich auch in der Optik niederschlägt – und damit einen anderen Vibe als die letzte Staffel.

Mit dem Cliffhanger letzte Woche – und einem fast noch größeren am Ende der neuen Folge – hat sich The Walking Dead etwas Zeit gekauft. Zumal „Bloodletting“ zwar sehr gemächlich, aber trotzdem spannend und gut geschrieben ist.

Wenn die Autoren allerdings die Konflikte in der Gruppe weiter aufschieben und  marginalisieren – sogar Merles Bruder Daryl (Norman Reedus) wird von Folge zu Folge netter – läuft die Serie Gefahr, wieder im Sumpf der Mittelmäßigkeit zu versinken, aus dem sie sich gerade erst befreit hat.

http://www.youtube.com/watch?v=GWOWgsO9bVI

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  • zeilentiger
    13. November 2014 auf 18:33

    Daryl war zu dieser Zeit für mich die einzige halbwegs funktionierende Identifikationsfigur – und das eine Figur, die erst ein paar Folgen vorher als hochaggressiver Redneckvollpfosten mit SS-Runen auf dem Motorrad eingeführt wurde. In der Figurenzeichnung haben die Macher eine wirklich magere Leistung gezeigt!

    • Kai Löffler
      13. November 2014 auf 19:13

      Ich weiß nicht, wie weit du jetzt bist, aber das wird tatsächlich besser. Natürlich nicht auf dem Niveau von Mad Men oder den Sopranos, aber deutlich besser als in den ersten Seasons.

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