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TV-Kritik: Game of Thrones – The Prince of Winterfell (Staffel 2, Folge 8)

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TV-Kritik: Game of Thrones – The Prince of Winterfell (Staffel 2, Folge 8)

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Mit Cerseis Erpressung und Theons Kaufreue naht das Ende der zweiten Staffel

PopKulturSchock bespricht die zweite Staffel von Game of Thrones, die in den USA auf HBO läuft (und bei uns seit dem 23. Mai auf Sky Atlantic HD) – möglicherweise mit kleinen Spoilern für die aktuelle Episode, definitiv mit riesigen Spoilern für frühere Episoden und dafür komplett frei von Spoilern für kommende Episoden. Ich selbst habe bisher keinen Band von George R.R. Martins „Song of Ice and Fire“ gelesen, gehe also quasi jungfräulich an die Serie heran.

Es geht langsam zuende mit der zweiten Staffel von Game of Thrones, und mit „Blackwater minus 1“, auch genannt „The Prince of Winterfell“, findet die Serie nach der etwas wackeligen letzten Folge wieder zur gewohnten Qualität zurück: Folge 8 überzeugt mit viel Humor, viel Drama und hat sogar genug Zeit für ein paar Liebesgeschichten.

Mutter Stark hat sich also in einem unerwarteten Teist nach dem Ende der letzten Episode entschlossen, Jamie Lannister nicht hinzurichten, sondern den Kingslayer stattdessen, eskortiert von Brienne, nach Hause zu schicken. Schlecht für Robb, aber gut für die Serie, die mit Brienne und Jamie ein weiteres „odd couple“ mit dem Unterhaltungswert wie Tyrion und Bronn oder Tywin und Arya gewinnt.

Stannis Barathean hat zwar noch nicht den Krieg gewonnen, aber im freudiger Erwartung des Angriffs auf King’s Landing verteilt er schon großzügig Posten in seinem zukünftigen Kabinett. Daenerys Targaryen hat diese Woche sogar noch weniger zu tun als sonst und beschließt, der Einladung in „House of the Undying“ zu folgen. Na und? Vielleicht tut sich nächste Woche etwas mehr. Emilia Clarke ist zur Zeit das schwächste Glied im talentierten Game of Thrones-Enselble und trägt in ihren wenigen Szenen etwas zu dick auf; daher ist es keine Tragödie, dass die Episode so wenig Zewit in Qarth verbringt.

In Winterfell bekommt Theon Greyjoy Besuch von seiner Schwester Yara, die einen deutlich sympathischeren Eindruck macht als bei ihrem ersten Auftritt. Zu Theons Eroberung von Winterfell hat sie allerdings wenig nettes zu sagen – genau wie zu den beiden toten Kindern am Tor. Die – und das war zumindest mir am Ende der letzten Folge nicht klar – sollen angeblich Bran und sein kleiner Bruder sein. Vielleicht erklärt das Theons entsetzten Gesichtsausdruck; andererseits sind verstümmelte und verbrannte Kinderleichen auch sonst nur selten Anlass zur Freude*.

In Kings Landing glaubt Cersei, dass sie endlich ihre Drohung wahrmachen und Tyrion da treffen kann, wo es weh tut. Dazu nennt sie ihn einen schlechter Schauspieler; diese Behauptung wird aber einen Moment später von Tyrion widerlegt, als Cersei ihm seine angebliche „Hure“ präsentiert. Im hohen Norden zahlt Ygritte Jon Snow währenddessen seine gesammelten Karma-Punkte aus, als sie sich für ihn einsetzt und ihm – zumindest vorläufig – das Leben rettet.

Neben den romantischen Szenen zwischen Robb Stark und seiner Schlachtfeld-Flamme Talisa, Tyrion und Shae (die echte Shae!)  ist „The Prince of Winterfell“ vor allem wieder lustiger als die letzten Folgen. Das liegt vor allem an Tyrion und Bronn, aber auch der Chemie zwischen Brienne und Jamie (Spinoff!!!) und an einer Szene, in der Arya Jaqen einen unerwartetes drittes Opfer nennt.

„The Prince of Winterfell“ ist durchweg spannend und elegant erzählt. Die Folge endet mit einer Überraschung, die keine ist. Game of Thrones stützt sich aber ohnehin kaum auf Cliffhanger, sondern eher auf komplexe Handlungsbögen und sorgfältige Charakterzeichnung. Außerdem ist das Warten auf die neunte Folge – geschrieben von George R. R. Martin und inszeniert von Neil „The Descent“ Marshall – ohnehin schon so schwer, dass ein zusätzlicher Cliffhanger nur unnötig grausam gewesen wäre.

 

Anmerkungen:

  • Game of Thrones-Trivia: Der Autor des Standartwerks über Belagerungen heißt nicht Shevlatesh oder Shevaltesh, sondern Shevialthon!
  • Addendum: Kindermord ist selten zum Lachen – *außer für Theons Hauptmann
  • Jaqen, Qarth… wann lernt Game of Thrones, dass nach einem “Q” gefälligst ein “U” zu kommen hat?

http://www.youtube.com/watch?v=3oUnkfdHEfk&w=480&h=270

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