Paste your Google Webmaster Tools verification code here

TV-Kritik: Game of Thrones – And Now His Watch Has Ended (Staffel 3, Folge 4)

Fernsehen
Item Reviewed

TV-Kritik: Game of Thrones – And Now His Watch Has Ended (Staffel 3, Folge 4)

Author

Durchgeschnittene Kehlen, ein epischer Coup und ein Mann in einer Kiste in der bisher besten Folge der Staffel

Rechte: Home Box OfficeWie schon letztes Jahr besprechen wir die aktuelle Staffel von Game of Thrones, der HBO-Adaption von George R.R. Martins epischem Fantasy-Zyklus Ein Lied von Eis und Feuer. Diesmal allerdings aus einer etwas anderen Perspektive: Inzwischen habe ich die bisher erschienenen fünf Bände gelesen, kann also die Handlung besser einordnen. Ich versuche, nichts aus kommenden Folgen zu verraten, aber es kann natürlich immer sein, dass sich hier und da ein Mini-Spoiler einschleicht.

Letzte Woche habe ich noch geschrieben, dass die Folgen alle ineinander fließen, und schon *Bam* kommt diese Woche die erste „Event“-Folge der Season. „And Now His Watch Has Ended“ ist zwar alles andere als ein „Standalone“, ist aber für sich betrachtet eine perfekte Game of Thrones-Folge mit Anfang, Mitte und Ende – und zwar einem, das die Kinnlade runterklappen lässt.

Rechte: Home Box OfficeDer „Blackfish“, letztes Mal eindrucksvoll eingeführt, muss diese Woche auf die Bank, genau wie Jon Snow, Robb Stark, Stannis und Davos. Und auch Catelyn Stark taucht diese Woche nur kurz auf, um ihren Sohn Bran im Traum aus einem Baum zu schubsen.

Die Geschichten von Bran, Arya und Jaime Lannister bewegen sich in einem vergleichsweise ruhigen Tempo voran, und auch Theon dreht sich diese Woche – ebenso tragisch wie vorhersehbar – im Kreis. Margaery, mithilfe ihrer Großmutter (der unvergleichlichen Diana Rigg) manövriert sich währenddessen in King’s Landing in eine zunehmend gefährliche Position – zwischen Joffrey und Cersei. Gefährlich ist es offenbar auch, eine offene Rechnung mit Varys „The Spider“ zu haben – selbst Tyrion ist überrascht, als sich Varys eine Holzkiste mit seinem alten Peiniger schicken lässt.

GoT 304_03Varys Monolog mag schauspielerisch der herausragende Moment der Folge sein, trotzdem gibt es zwei Szenen, die dem „Mann in der Box“ die Show stehlen, zwei Geschichten, in denen sich die Ereignisse überschlagen. Zum einen ist es die lange überfällige Konfrontation zwischen Craster und Mitgliedern der Nachtwache, die für Crastor und Commander Jeor Mormont gleichermaßen unschön endet – und damit auch für Samwell, der ohne seinen Schutzpatron die Flucht ergreift.

Aber so spektakulär (und namensgebend) der Showdown in Crasters Keep ist, der wirklich atemberaubende Moment der Folge, die Szene über die man noch Tage später spricht, ist der Schluss: Daenerys „Drachen-Coup“ ist einer der größten „Whoa“- Momente des „A Storm of Swords“ und die Serie schafft es, der Vorlage gerecht zu werden – zumal das letzte Bild die epischste der gesamten bisherigen Serie ist und sogar als Staffelende angemessen gewesen wäre. Game of Thrones, du hast es mal wieder geschafft!

 

Game of Thrones läuft in den USA bei HBO und in Deutschland ab Mitte Mai bei Sky Atlantic HD. Außerdem sind die Folgen nach der US-Ausstrahlung Sky Go abrufbar.

Trailer:
http://www.youtube.com/watch?v=iVGUSZZoYhw&w=480&h=270

 

 

Bewertung
Wir finden:
Ihr findet:
Hier bewerten
Total
Gesamtwertung
User-Bewertung
Du hast dies bewertet
Eure Meinung zum Artikel
0%
0%
0%
0%
kommentieren
Antworten
  • funky
    28. April 2013 auf 21:43

    eine absolut geile folge!!!
    mehr fällt mir da nicht zu ein 🙂

  • Chip
    30. April 2013 auf 15:33

    Die Folge ist absolut überragend, es passiert so viel.. es lohnt sich sogar sie mehrmals anzuschauen, weil beim ersten Mal einfach so viel untergeht.

    Weiß jemand wie der Soundtrack während des Abspanns heißt, der beginnt als Daenerys Armee aus der Stadt marschiert?

funky eine Antwort hinterlassen
Antworten abbrechen

Total

}