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TV-Kritik: Doctor Who – Folge 4: Zeit der Engel (The Time of Angels)

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TV-Kritik: Doctor Who – Folge 4: Zeit der Engel (The Time of Angels)

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Da Desirée diese Woche anderweitig eingespannt ist, springe ich ein.

Nach der etwas enttäuschenden dritten Folge „Sieg der Daleks“ sitzt wieder Showrunner Steven Moffat  am Steuer und sofort steigt die Qualität. Vielleicht sollte Moffat es ja einfach J. Michael Straczynski (Babylon 5) gleichtun und ab jetzt alle Doctor Who-Folgen schreiben.

„Zeit der Engel“ beschert uns ein Wiedersehen mit Steven Moffats genialster Schöpfung: Den „Weeping Angels“ aus der (in Deutschland nie ausgestrahlten) Episode „Blink“ der dritten Staffel. Zeitgleich kehrt die mysteriöse River Song zurück, eine Zeitreise, deren Weg sich öfter mit dem Doctor kreuzt, aber nie in der richtigen Reihenfolge (á la Die Frau des Zeitreisenden). In der vierten Staffel (ebenfalls nicht bei uns ausgestrahlt) begegnet der Doctor River Song in „Silence in the Library/Forests of the Dead“– aber während die Doppelfolge das Ende von River Songs Geschichte erzählt hat, liegen die Ereignisse von „Zeit der Engel“ irgendwo in der Mitte.

Nach Rivers Songs spektakulärer Flucht von einem Gefängnisschiff und dem selbst für Doctor Who-Verhältnisse ungewöhnlichen Zwischentitel „12000 Jahre später“ untersuchen der Doctor und Amy – gemeinsam mit River und einer Einheit bewaffneter Kleriker (die Zukunft der Kirche) das abgestürzte Wrack selbigen Raumschiffs.

Während ein im Schiff eingeschlossener „Weeping Angel“ per Videoübertragung für gut konstruierte Spannung im ersten Akt sorgt, ist die gesamte zweite Hälfte von „The Time of Angels“ eine ausgedehnte, suspense-geladene Expedition in die Felsgänge des „Labyrinth der Toten“ unter dem abgestürzten Schiff.

Wenn „Blink“ Steven Moffats Alien war, dann ist „The Time of Angels“ das Equivalent von Aliens – epischer, lauter (mit mehr Schusswaffen) und schneller – und fast (aber nicht ganz) so gut. Die erweiterte Mythologie der „Weeping Angels“ ist effektiv ausgearbeitet und der spannend inszenierte Showdown holt das Optimum aus dem Höhlensetting raus. Und das Beste: nächstes Mal geht es weiter.
Anmerkungen:

  • Das Geheimnis von River Song ist wohl doch finsterer als zuerst angenommen. Erfahren wir beim nächsten Mal mehr?
  • Der Klerus ist also im 51. Jahrhundert bewaffnet – und „Bob“ ist ein heiliger Name
  • Warum genau bleibt die Gruppe im Labyrinth der Toten nicht zusammen? „Weil es das Horror-Klischee so verlangt“ ist keine zufriedenstellende Antwort!
  • Ich freue mich, dass Doctor Who wieder in Deutschland läuft, ABER: Was hat wohl Fox dazu bewogen, zwei unausgestrahlte Staffeln auszulassen und außerdem immer zwei Folgen am Stück abzubrennen? Sind 12 Folgen nicht schell genug vorbei?
  • Nächste Woche kehren nicht nur die „Weeping Angels“ zurück, sondern auch der omnipräsente Riss in der Wand
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