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TV-Kritik: Doctor Who – Folge 5: Flesh and Stone (Herz aus Stein)

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TV-Kritik: Doctor Who – Folge 5: Flesh and Stone (Herz aus Stein)

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PopKulturSchock bespricht die fünfte Staffel von Doctor Who, einer der kreativsten (und in Deutschland am sträflichsten vernachlässigten) Sci-Fi-Serien überhaupt – mehr oder weniger frei von Spoilern für die aktuelle Episode, möglicherweise aber mit Details zu früheren Folgen. You have been warned.

Ich springe noch ein letztes Mal ein, um mit „Flesh and Stone“ (etwas misslungen übersetzt als“ Herz aus Stein“) die Weeping Angels-Doppelfolge zu komplettieren.

Der Doctor, River und ihre klerikalen Begleiter verbringen dieses Mal praktisch die ganze Folge damit, durch das Wrack des abgestürzten Schiffes „Byzantinum“ vor den Weeping Angels zu fliehen und gleichzeitig die infizirte Amy am Leben zu halten (mit einer kreativen Umkehrung der „Blink“-Überlebensstrategie).

Auch wenn die lebenden Statuen eine der finstersten und seelenlosesten Doctor Who-Schöpfungen sind – selbst die Daleks sind auf ihre Art ulkig – ist „Angel Bob“ ein fast schon liebenswerter Botschafter.

Ein alter Bekannter kehrt zurück

Aber die Angels sind nicht die größte Bedrohung – der inzwischen vertraute Riss von Amys Wand ist wieder da und droht, alles zu verschlingen. Und liefert außerdem die Erklärung, warum sich Amy nicht an die Daleks erinnert.
Gerade im ersten Akt ist „Flesh and Stone“ sehr spannend; außerdem erfahren wir etwas mehr über den „Riss“, über River Song und sogar das Hochzeitskleid in Amys Zimmer. Trotzdem erwarte ich von der Handlung einer neuen Who-Folge mehr als einfach nur die Auflösung eines Cliffhangers.

Im Doppelpack mit „The Time of Angels“ funktioniert die Folge trotzdem recht gut – Steven Moffat schreibt nach wie vor gute Dialoge und spannende Situationen – aber während das Wiedersehen mit den Daleks letzte Woche zu vollgestopft und gehetzt war, wirkt die Handlung dieses Mal ein bisschen gestreckt.

 

Anmerkungen:

  • Ich bin bei Doctor Who generell immer bereit, meinen Zynismus abzuschalten und fast alles zu glauben. Bei die Szene, in der Amy den Angels vormacht, dass sie sehen kann, bin ich aber an meine Grenzen gestoßen
  • Entweder habe ich was verpasst oder der Payoff von Amys Countdown war erschreckend unspektakulär
  • River hat also den „besten Mann den sie je gekannt hat“ umgebracht. Wer das wohl ist?
  • Nach zwei relativ ernsten Folgen scheint es nächstes Mal wieder alberner zu werden. Vampire, Venedig und Amys Verlobter („nicht der Gutaussehende – der andere“)
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  • Hanna
    5. Januar 2012 auf 09:13

    Bin nicht sicher, ob ich die Handlung in Flesh and Stone jemals ganz gerafft habe. Bei Doctor Who weiß ich nie, ob das an tatsächlich vorhandenen Logiklücken oder meiner eigenen Dummheit liegt 😉 Meistens vermeide ich es, zu lange darüber nachzudenken.

    Davon abgesehen mochte ich die Szene am Strand, wenn der Doctor sich von River verabschiedet, sehr gerne. Der Doctor erscheint hier noch sehr optimistisch und unbeschwert – ganz anders als in der 6. Staffel, wo er so viele düstere Gedanken mit sich herum trägt. Woran er wohl denkt, wenn er sagt: „Time can be rewritten“?

    • 5. Januar 2012 auf 14:00

      Ich meine, dass die Logik so halbwegs aufgeht – außer der besagten Szene, die einfach Blödsinn ist, und der Tatsache, dass die Weeping Angels mal unfassbar schnell sind und sich dann wieder wie in Zeitlupe bewegen.
      „Time can be rewritten“ – vielleicht hofft er, dass man misslungene Folgen wie „The stolen Earth“ oder die Dalek-Episode von letzter Woche ungeschehen machen kann 😉

  • Hanna
    5. Januar 2012 auf 21:43

    Vielleicht ;-). Aber als Zuschauer lernt man ziemlich schnell, die misslungenen Folgen in Kauf zu nehmen. Gibt ja genügend Großartiges in dieser Serie, was einen dafür entschädigt.

    • 6. Januar 2012 auf 10:52

      Das stimmt, auch misslungener „Who“ macht immer noch mehr Spaß als vieles anderes.

      Aber ich bin schon sehr froh, dass Steven Moffat jetzt der Showrunner ist und nicht mehr Russel T. Davis.

      • Hanna
        6. Januar 2012 auf 20:10

        Da stimme ich zu. Zwar hat RTD auch ein paar richtig gute (z.B. Doomsday, Midnight) oder zumindest unterhaltsame (z.B. Gridlock) Folgen geschrieben, grundsätzlich gefallen mir Steven Moffats Skripts jedoch auch besser. Ich bin gespannt, was er sich für die nächsten Jahre einfallen lässt.

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