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TV-Kritik: Doctor Who – Folge 3: Sieg der Daleks (Victory of the Daleks)

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TV-Kritik: Doctor Who – Folge 3: Sieg der Daleks (Victory of the Daleks)

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Wenn man einem Uneingeweihten die Absurdität von Doctor Who vor Augen führen will, ist „Victory of the Daleks“, die dritte Folge der fünften Staffel, ein passender Einstieg – immerhin geht es um Nazis, Daleks und eine Weltraumschlacht mit Spitfire-Flugzeugen.

Der Doctor und seine TARDIS kehren diesmal ins London des zweiten Weltkriegs zurück – dem Schauplatz der Doppelfolge „Das leere Kind/Der Doctor tanzt“  in Staffel 1 (oder, je nach Zählweise, 27). Diesmal erscheint der Time Lord allerdings (wie am Ende der letzten Folge angedeutet) auf persönliche Einladung von Winston Churchill, der die Hilfe des Doctors im Kampf gegen Nazi-Deutschland erbittet.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis Chefautor Steven Moffat die Daleks auspackt, und immerhin sind sowohl Autor Mark Gatiss (Sherlock) als auch Churchill-Darsteller Ian McNeice sichtlich mit Spaß bei der Sache. Leider ist die Episode dramaturgisch arg vollgestopft und der absurde Showdown, in dem aufgemotzte Flugzeuge das Raumschiff der Daleks angreifen, wirkt ebenso gehetzt wie der überzogen melodramatische Schluss. Immerhin sind der neue Doctor Matt Smith und seine Begleiterin Karen Gillan (alias Amy Pond) mitlerweile komplett in ihre Rollen hineingewachsen.

Gelungen sind immerhin eine emotionale Szene, in der der Doctor versucht, einen Dalek zu provozieren und natürlich Amys „Oy, Churchill!“ (in Anlehnung an den gleichnamigen britischen Werbe-Hund)

 

Aus alt mach neu: Die „iDaleks“

Insgesamt ist Mark Gattiss‘ Folge die bisher schwächste der Staffel. „Sieg der Daleks“ ist vor allem aus einem Grund enttäuschend: Die Staubsauger-artigen Daleks, Erzfeinde des Doctor, gehören zu den ikonischsten Schöpfungen des „Who-niversums“ – mal albern, mal bedrohlich, aber immer faszinierend. Hier sind sie leider, abgesehen von ein paar lustigen One-Linern, völlig verschwendet.

Außerdem aber bleibt die Handlung von „Sieg der Daleks“ fast völlig ohne Konsequenz für den übergreifenden Plot, abgesehen von einem Hinweis auf  manipulierte Erinnerungen und einem weiteren Auftritt des  ominösen Risses in der Wand. Hoffentlich tut sich nächste Woche mehr.

 

Anmerkungen:

  • Ob die neuen Steve Jobbs-inspirierten Daleks wohl auch mp3s abspielen können?
  • Das unfassbar coole Dalek Propaganda-Poster “To Victory” kann man sich auf der BBC-Website herunterladen. Yay!
  • Passender Snack zur Episode: Tee und „TARDIS-Selbstzerstörungsknöpfe“.
  • What have the humans done? Explain! Explain! Explain!
  • Die nächste Folge sieht vielversprechend aus: Weeping Angels UND die Rückkehr von River Song


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