Paste your Google Webmaster Tools verification code here

Mini-Kritik: „On the Backs of Angels“ – Dream Theaters neue Single

Musik

CD-Cover, Rechte: Road Runner RecordsA Dramatic Turn of Events soll das neue Album heißen, das das New Yorker Prog-Metal Quintett Dream Theater für September angekündigt hat. Die autobiographische Komponente des Titels liegt ziemlich klar auf der Hand: Ende letzten Jahres hat sich Gründungsmitglied und Schlagzeuglegende Mike Portnoy nach mehr als 20 Jahren von der Band getrennt, deren Logo er auf seinen Arm trägt. Angeblich wollte er eine Pause, um sich von der langjährigen Bandroutine zu erholen und sich für ein paar Jahre anderen Projekten zu widmen. Der Rest von Dream Theater hat das allerdings anders gesehen, weshalb sie jetzt ein neues Album, das erste ohne Portnoy, aufgenommen haben. Ersatz hinterm Schlagzeug ist Mike Mangini (u.a. Annihilator, Extreme), der sich als Instrumentalist in einer ähnlichen Liga bewegt wie sein Namensvetter Portnoy.

Die erste Single „On the Backs of Angels“ hat die Band jetzt, pünktlich zum Europatour-Start, auf Youtube veröffentlicht. Und damit die Antwort auf eine spannende Frage, die sich viele Fans gestellt haben: Wie klingen Dream Theater ohne Mike Portnoy?

Antwort: Sie klingen gar nicht so anders als mit. Das Schlagzeug ist ein bisschen leiser im Mix, der Bass etwas lauter, aber der Sound ist unverwechselbar Dream Theater. Allerdings eher die proggigeren Dream Theater von Alben wie Images & Words und Scenes From A Memory als die der letzten zehn Jahre. Eigentlich ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn eine Band ihre aktuellen Einflüsse offen zur Schau trägt – besonders wenn das geschmackssichere Einflüsse wie Muse oder Opeth sind – aber leider haben sich diese Einflüsse auf den letzten paar Alben nicht annährend so organisch in den DT-Sound eingefügt wie die früheren Yes-, Rush– oder Metallica-Elemente. Auf diese Elemente haben sich Dream Theater mit „On the Backs of Angels“ zurückbesonnen, ohne dabei übermäßig retro zu klingen.

Wenn der Track repräsentativ für das Album ist, sind Dream Theater zu ihren Wurzeln zurückgekehrt und zum Sound, der sie ursprünglich bekannt – und vor allem einzigartig – gemacht hat.

Eure Meinung zum Artikel
0%
0%
0%
0%
kommentieren
Antworten
  • BigBrother
    10. Juli 2011 auf 23:20

    Endlich mal wieder ein guter Song von Dream Theater. Abgesehen von Octavarium (Titeltrack ..) bin ich mit den Alben seit Scenes from a Memory so richtig warm nicht geworden. Die positive Erwartung die ich nach deiner Kritik hatte wurde voll erfüllt, gut beschrieben. Hoffe das Album wird dem gerecht, warte dann auf deine Kritik. T

    • 19. Juli 2011 auf 18:38

      Freue ich mich auch schon sehr drauf. Ich hab mittlerweile ein paar Live-Videos des neuen Lineups mit Mangini gesehen (danke, youtube!) und meine Erwartungen sind nochmal in die Höhe geschossen.

Antwoten

}