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Mini-Kritik: Elisabeth Tova Bailey – Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

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Mini-Kritik: Elisabeth Tova Bailey – Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

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Der Umschlag… sagt alles: Neben dem Namen der Autorin und dem Titel befindet sich auf dem zartgrünen Cover nichts als eine Schnecke mit neugierig nach vorne gereckten Fühlern. Und genauso leer ist das Leben von Elisabeth Tova Bailey in den Jahren, die sie mit einer schweren Krankheit im Bett verbringen muss; zu schwach, um irgendetwas anderes zu tun als eine Schnecke zu beobachten, die ihr eine Freundin aus dem Wald mitgebracht hat.

Schlimmster Moment: Der, in dem man das Buch aus der Tüte zieht und denkt: Ja, der Titel klingt interessant, und das Cover ist wunderschön – aber habe ich dieses Buch wirklich gekauft? Es geht um nichts anderes als eine Schnecke!

Bester Moment: Der, in dem man feststellt, dass die Geschichte einer bewegungsunfähigen Frau, die eine Schnecke beobachtet, ihren ganz eigenen Charme hat, und kein Stück langweilig ist; dass es über Schnecken mehr interessantes zu lernen gibt, als man sich je hätte träumen lassen, und dass Elisabeth Tova Bailey mit ihrer bedächtigen, fließenden Sprache genau die Richtige ist, um all das zu erzählen. Bei mir passiert nach etwa zehn Seiten.

Sollte man lesen… wenn man auf der Suche nach einer kleinen Ruheoase ist, einer literarischen Meditation, die dem Alltag das Tempo nimmt, zur Langsamkeit zwingt und zu einem zweiten Blick auf Details, die längst nicht so alltäglich sind wie gedacht.

 

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