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Man Booker Prize 2012 – Die Shortlist

Buch

Soeben hat die Jury des Man Booker die diesjährige Shortlist bekannt gegeben. Nachdem schon die Longlist von der Kritik sehr streng beäugt worden ist, weil große Namen wie Martin Amis, Ian McEwan und Zadie Smith nicht bedacht worden sind, hat die Jury nun auch noch Michael Frayns griechische Farce Skios aus dem Rennen genommen, genau wie einen der frühen Favoriten, Nicola Barkers Yips. Übrig geblieben sind zwei Debüt-Romane, zwei große Namen und zwei Titel von Independent-Verlagen:

Hilary Mantel – Bring up the Bodies: Das Sequel zu Mantels historischem Überroman Wolf Hall, der vor gerade einmal drei Jahren den Booker gewonnen hat. Wie sein Vorgänger erzählt aus der Perspektive des mächtigen  Thomas Cromwell, beschäftigt sich Bring up the Bodies mit dem Niedergang von Anne Boleyn.

Unsere Rezension

Jeet Thayil – Narcopolis: Narcopolis ist der Debüt-Roman des indischen Songwriters und Dichters Jeet Thayil. Darin erweckt er eine Opiumhöhle im Bombay der 70er Jahre wieder zum Leben. Athmosphärisch dicht, spannend und realistisch, heißt es – Thayil war selbst 20 Jahre lang drogensüchtig.

Unsere Rezension

Will Self – Umbrella: Will Self ist der einzige große Name, der es auf die Shortlist geschafft hat, nachdem auch Michael Frayn nun ausgeschieden ist (s.u.). England am Ende des ersten Weltkriegs: Ein Psychiater verfällt mit Haut und Haaren dem Fall von Audrey Dearth, einer Feministin und Sozialistin. Ist sie überhaupt krank, oder war sie nur unbequem? Und welches Geheimnis verbirgt sich in ihrer Familie?

Deborah Levy – Swimming Home: Ein Kammerspiel, in dem eine kleine Gruppe von Touristen an der französischen Riviera der Malaise anheim fällt. Deborah Levy, in der Independent-Szene seit Jahren ein großer Name, beschäftigt sich mit den Depressionen der Zu-Reichen.

Unsere Rezension

Tan Twang Eng – The Garden of Evening Mists: Ein historischer malaysischer Roman, der während der japanischen Besetzung Ende der 40er spielt. Die junge Yung Lin Teoh lernt die Kunst des japanischen Gartens und verliebt sich in ihren mysteriösen japanischen Sensei, während außerhalb der Grenzen des Gartens der Guerilla-Krieg tobt.

Unsere Rezension

Alison Moore – The Lighthouse: Während einer Wanderung durch Deutschland erforscht Futh sich selbst und seine Beziehung zu seinen Eltern, während sich – auch hier – ein Familiengeheimnis abzeichnet. Alison Moores Kurzgeschichten haben ohne Ende Preise gewonnen – The Lighthouse ist ihr erster Roman.

Unsere Rezension

Auf der Strecke geblieben sind:

Sam Thompson – Communion Town

André Brink – Philida

Michael Frayn – Willkommen auf Skios (Skios)

Ned Beauman – The Teleportation Accident

Rachel Joyce – Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (The Unlikely Pilgrimage of Harold Fry)

Nicola Barker – The Yips

 

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