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Liebeserklärung an: Hilary McKay – Vier verrückte Schwestern

Buch
Überblick
Item Reviewed

Hilary McKay - Vier verrückte Schwestern

Author
22. Oktober 2013
Originaltitel

The Exiles

Genre

Kinderliteratur, Comedy

Awards

Guardian Children's Fiction Award

Serie

Vier verrückte Schwestern

Verlag

dtv junior

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Hilary McKay: Vier verrueckte SchwesternEs gehört einiges an Mut dazu, in einer Samstagnacht, mitten zwischen verächtlich guckenden Teenager-Horden, mit einem Buch in der U-Bahn zu sitzen, das folgenden Titel trägt: Vier verrückte Schwestern voll verknallt. Ich hätte es besser wissen müssen und das Buch vorher nicht anfangen dürfen, denn eigentlich war klar, dass Hilary McKay mich in ihren Klauen haben würde, sobald ich den ersten Satz gelesen hätte.

Hilary McKay erzählt ihre Geschichten sehr konsequent aus den wechselnden Perspektiven ihrer eigenwilligen Protagonisten. Im Fall der Vier verrückten Schwestern – unschwer zu raten – vier Schwestern zwischen sechs und zwölf Jahren, die gerade noch so eben als ‘exzentrisch’ durchgehen, in ihrer Familie aber mit all ihren Unarten ganz selbstverständlich aufgehoben sind. Ein ziemlich einfacher und in der Kinderliteratur überhaupt nicht seltener Trick, der hier aber besonders gut wirkt: knacktrockener Humor, ein ungewohnter und sehr klarer Blick auf die Welt und eine Mischung aus Slapstick und Suspense: Wir wissen oft schon, dass eine Situation ganz anders ist, als zum Beispiel die tatkräftige und brutal ehrliche sechsjährige Phoebe sie einschätzt, und dass die Katastrophe nicht lange auf sich warten lassen wird.

Gleichzeitig sind die Vier verrückten Schwestern (der englische Titel The Exiles gefällt mir übrigens wesentlich besser, und das gilt auch für die folgenden Bände; mit The Exiles in Love zum Beispiel hätte ich mich in der U-Bahn sicher weniger geschämt) ausgesprochen warmherzig. Wie bei den meisten Romanen von Hilary McKay geht es letztendlich immer darum, dass Individualität und der Glaube an Unmögliches eigentlich nie schaden können. Für mich sind sie ein äußerst wirksames Gegengift gegen Tage, an denen die Welt ein bisschen scheiße ist, November im Allgemeinen und das Gefühl, dass man sich gerade mal wieder so richtig in die Nesseln gesetzt hat. Und auch meiner Nichte – gerade im ursprünglich vorgesehenen Zielalter – haben die Schwestern lautes Lachen abringen können – und die Aufforderung, ihr doch bitte wieder ein Buch zu empfehlen.

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Ich kann kaum in Worte fassen, wie sehr ich diese Serie liebe: Eskapismus für alle Altersklassen, warmherzig, witzig, lakonisch. Nur in der Öffentlichkeit sollte man die Vier verrückten Schwester nicht unbedingt lesen.

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