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Lesen statt Hören

Musik

Becks neues Album erscheint in einem ungewöhnlichen Format

Multi-Instrumentalist und Sänger Beck Hansen alias Beck hat es mehr als einmal geschafft, seine Fans zu überraschen. Das laut seinerWebsite im Dezember erscheinende „Album“ Song Reader ist da keine Ausnahme: Statt eines konventionellen Albums auf CD, Vinyl, Blu-ray und/oder mp3 veröffentlicht er sein neustes Opus exklusiv… in Notenform.

Im 19. Jahrhundert – bevor es Tonträger gab – war es natürlich Gang und Gebe, Musik in dieser Form zu veröffentlichen; in den letzten hundert Jahren ist es eher selten, sogar in der zeitgenössischen klassischen Musik.

Bei einer Handvoll Songs sollen neben kompletten Band-Arrangements auch vereinfachte Ukulelen-Noten dabei sein. Es dürfte spannend werden, kurz nach der Veröffentlichung der Partitur verschiedene Interpretationen in Form von Youtube-Coverversionen zu hören (kann man überhaupt von einem „Cover“ sprechen, wenn es kein „Original“ gibt?).

Ob der Großteil der Fans viel mit den Noten anfangen kann ist zwar fraglich, aber diese Form der Veröffentlichung ist auf jeden Fall mal was anderes, gerade in einer Zeit, in der sich die Musikindustrie im Umbruch befindet und in der physische Datenträger nur noch von Nostalgikern gekauft werden.

Ist Musik in Partiturform zeitlos? Ein Gimmick? Ein lange überholtes Modell? Oder vielleicht nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Zukunft der Musik?

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