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CD-Kritik: Subsignal – Paraíso

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CD-Kritik: Subsignal – Paraíso

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Prog zwischen Komplexität und Ohrwürmern: Auch auf dem dritten Album bleibt das Sieges Even-Seitenprojekt sich mit treu

subsignal coverNur eine Woche nach dem neuen Dream Theater-Album (und zeitgleich mit dem aktuellen von Fates Warning) erscheint die neue CD der deutschen Prog-Newcomer Subsignal, der „Spinoff-Band“ von Sieges Even-Sänger Arno Menses und Gitarrist Markus Steffen. Die haben schon vor zwei Jahren mit „Touchstones“ große Wellen geschlagen, und bauen jetzt mit ihrem dritten Album „Paraiso“ die Stärken des Vorgängers konsequent aus.

Die zehn Tracks auf „Paraíso“ halten geschickt die Balance zwischen eingängigen Melodien und komplexen Arrangements. Der Sound fluktuiert gekonnt zwischen radiotauglichem AOR, klassischem Seventies-Prog à la Yes und Doublebass-getriebenem Progressive Metal.

In manchen Passagen driften Subsignal unter der Last ihrer Streicherteppiche ein wenig in den Kitsch ab; im großen und ganzen aber zeigt sich die Band auf ihrem dritten Album erfreulich geschmackssicher. Gerade in einem Genre wie Prog Rock, in dem sich Bands gerne durch virtuose Solisten hervortun, die den Rest ihrer Band überschatten, ist es erfrischend dass Subsignal  – allesamt bemerkenswerte Musiker – vor allem als Einheit funktionieren und auf Exzesse wie lange Intros und ziellose Soli fast komplett verzichten.

„Paraíso“ ist handwerklich solider, moderner Prog, der nie auch nur ansatzweise staubig klingt. Auch wenn die Band nie ganz aus dem Schatten der „Urband“ Sieges Even oder dem ihrer zahlreichen musikalischen Vorbilder heraustritt – das herausragende„A New Reliance“ ist zum Beispiel eine Art Synthese von Yes und The Police – klingt die Musik auf „Paraíso“ modern und unverbraucht und beweist, dass Subsignal eine der interessantesten Prog-Bands der letzten Zeit sind.

 

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