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Game of Thrones – The Ghost of Harrenhal (Staffel 2, Folge 5)

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Game of Thrones – The Ghost of Harrenhal (Staffel 2, Folge 5)

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Halbzeit in Westeros

PopKulturSchock bespricht die zweite Staffel von Game of Thrones, die in den USA auf HBO läuft und bei uns (ab Mai) auf Sky Atlantic HD – möglicherweise mit kleinen Spoilern für die aktuelle Episode, definitiv mit riesigen Spoilern für frühere Episoden und dafür komplett frei von Spoilern für kommende Episoden.

Die letzten Folgen von Game of Thrones haben größtenteils ruhig angefangen und dann auf ein mal mehr, mal weniger spektakuläres Finale inklusive Cliffhanger hingearbeitet. „The Ghost of Harrenhal“, geschrieben von Showrunnern David Benioff und D.B. Weiss, stellt diese Dynamik auf den Kopf: Die Folge beginnt mit einer schockierenden  Wendung und endet ausnahmsweise nicht auf einem Cliffhanger, sondern mit einem bedeutungsvollen Austausch von Blicken.

Während zwischen den Baratheons und Starks die Karten diese Woche komplett neu gemischt werden, lernt  Daenerys Targaryen ihre Gastgeber in Quarth näher kennen und denkt über ein verlockendes Angebot nach. Auch wenn Emilia Clarke wieder mehr zu sehen ist als den letzten Folgen, ist Daenerys (wie auch Jon Snow) diese Staffel eher eine Randfigur. Das mag daran liegen, dass sich jenseits des Ozeans und nördlich der Wand vergleichsweise wenig ereignet, aber trotzdem fehlt ihre Präsenz in der Geschichte. Zugegeben, die Verbindung war letzte Staffel auch eher dünn, aber immerhin hat König Robert Baratheon ab und zu überlegt, sie töten zu lassen.

Aus der Perspektive der Autoren ist es nachvollziehbar: Im Moment überschneiden sich die Geschichten von Daenarys und Jon Snow kaum mit denen der anderen Figuren, so dass ihre Szenen – zumindest im Kontext der Folge – ein wenig ins Leere laufen. Im Spannungsfeld zwischen den Lannisters, den Starks, den Baratheons und dem Greyjoy-Clan passiert derzeit so viel, dass außen nicht viel Platz ist.

Wenige Serien haben Charaktere, die so geschickt mit „explizitem Subtext“ umgehen wie Game of Thrones (oder auch Gus und seine rechte Hand Mike in Breaking Bad). Meistens ist Tyrion Lannister der Meister der unausgesprochen ausgesprochenen Drohungen und Andeutungen, diese Woche war eine Szene zwischen Arya und Tywin besonders gut. Als der sie fragt ob sie an die abgebliche Unsterblichkeit von Robb Stark glaubt, antwortet sie kühl „Everyone can be killed“.

Abgesehen von den ersten Minuten ereignet sich in „The Ghost of Harrenhal“ wenig weltbewegendes. Wir bekommen weder neue Orte noch große neue Charaktere zu sehen.  Statt dessen geraten wieder ein paar Zahnräder in Bewegung und ein paar Weichen werden gestellt. Dass die Folge keinen Moment langweilig ist, ist ein weiterer Beweis, dass man bei George R. R. Martin, D.B. Weiss und David Benioff narrativ in guten Händen ist. Aber es ist nicht nur das Vertrauen in den letztendlichen Payoff, der diese frühen (oder mittleren) Folgen so faszinierend macht. Es macht einfach Spaß zuzusehen wie nach und nach die Puzzleteile ineinander klicken und die Elemente des großen Showdowns immer klarer sichtbar werden.

 

Anmerkungen:

  • Tyrion Lannister und 7000 explosive Fässer? Fun!
  •  Jamie Lannister glänzt eine weitere Woche mit Abwesenheit. Steht Nicolas Coster-Waldaus Name eigentlich noch im Vorspann?
  • Armer Theon, nicht mal das Fußvolk nimmt ihn ernst
  • Nicht 100%ig PC: Das Bild des Volkes von Tyrion als „Dämonen-Affe“ der hinter dem König die Strippen zieht

http://www.youtube.com/watch?v=AO5s4vfIFnw&w=480&h=270

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