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Fundstück: Neil Gaiman und Du

Buch

Neil Gaiman schenkt uns 12 neue Kurzgeschichten und startet einen Aufruf an die Kreativen unter seinen Fans

Kai und ich sind beide leidenschaftliche ‘Zeigekinder’. Wenn einer von uns etwas gefunden hat, das ihm gefällt, ein Mondaufgang, ein Film, eine seltsam geformte Paprika, ein Buch oder Musik, dann schläft er/sie nicht mehr ruhig, bis er das Gefundene mit wenigstens einem Anderen geteilt hat. Nicht alles lässt sich im Internet transportieren, schon mal gar nicht das volle Ausmaß unserer Begeisterung – aber manches ist ja schon hier! Und diese Dinge, haben wir überlegt, würden wir gerne gelegentlich posten: unsere Fundstücke.

Neil Gaiman; Rechte: pinguino k

Neil Gaiman

Vor ein paar Monaten hat BlackBerry (wahrscheinlich in einem verzweifelten Versuch, sein Image als Gerät von gestern loszuwerden) drei Künstler zu dem interaktiven Keep Moving Projekt verpflichtet: Alicia Keys, Robert Rodriguez (of Sin City & From Dusk till Dawn fame) – und Neil Gaiman. Während Alicia Keys Fans aufruft, ihr Fotos von sich und ihrer Stadt zu schicken, die sie zu Videos verwurschteln will (lahm, zumal sie die Videos sicher nicht selbst zusammenbastelt) und Rodriguez sich noch bedeckt hält, ist Gaiman mit gutem Beispiel vorangegangen und hat der Internet-Community erstmal etwas gegeben: 12 Mikro-Stories, eine für jeden Monat des Jahres. Seine Fans fordert er dazu auf, eine der Geschichten zu illustrieren; entstehen soll daraus ein Kalender.

Während Medien wie der unfehlbare AV-Club kritisieren, dass von einem Entgeld für die Künstler zumindest bisher noch keine Rede ist – sicher richtig, zumal sich das Endprodukt sicher gut verkaufen wird -, sind wir über die Aktion glücklich. Schließlich heißt das: 31 Seiten aus Gaimans Feder. Gerade in Anbetracht dessen, dass er sich in letzter Zeit vor allem mit multimedialen Projekten beschäftigt und lange nichts veröffentlicht hat, ist das äußerst erfreulich.

Die lange Durststrecke ist übrigens bald vorbei: Im Juni veröffentlicht Gaiman seinen ersten Roman für Erwachsene seit sieben Jahren, The Ocean at the End of the Lane. Und, als wäre das nicht überraschend genug, kommt schon im April das Sequel zu seiner SciFi-Koproduktion mit Michael Reaves, Interworld.

Die paar Monate kriegen wir auch noch rum; zumal mit den 12 Kurzgeschichten als Wegzehrung, die purer ‘oldschool’ Gaiman sind: absurd, fantastisch, makaber und bezaubernd.

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