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Filmkritik: X-Men – Zukunft ist Vergangenheit

Film
Überblick
Item Reviewed

X-Men: Zukunft ist Vergangenheit

Author
21. Mai 2014
Originaltitel

X-Men: Days of Future Past

Genre

Comic-Film, Action, Sci-Fi

Regisseur

Bryan Singer

Besetzung

Hugh Jackman, James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Halle Berry, Nicholas Hoult, Ellen Page, Peter Dinklage, Shawn Ashmore, Omar Sy, Evan Peters

Drehbuch

Simon Kinberg

Kommt aus

USA

Jahr

2014

Länge

131 Minuten

Bryan Singer schickt die X-Men in die 70er

X-Men PosterFür den fünften X-Men Film (bzw. zweiten, vierten oder siebten, je nach Zählweise) kehrt, zehn Jahre nach X-2, Regisseur Bryan Singer auf den Regiestuhl zurück und führt die First Class-Besetzung unter James McAvoys Charles Xavier/Professor X mit Patrick Stewarts „Ur“-X-Men zusammen.

Die stecken in Schwierigkeiten: Der Anfang von Days of Future Past (dt. Zukunft ist Vergangenheit) spielt in einer trostlosen, Matrix-artigen Zukunftm in der die tödlichen biomechanischen „Sentinels“ nicht nur die Existenz der Mutanten, sondern der gesamten Menschheit bedrohen. Ihre einzige Chance: X-Man Wolverine muss zurück in die 70er reisen und den Lauf der Geschichte verändern.

Über die Zeitreise-Story, frei nach Chris Claremonts gleichnamiger Comic-Storyline (in der eigentlich Kitty Pryde die Zeitreise antritt) sollte man nicht zu genau nachdenken. Immerhin verbindet sie effektiv und organisch den spektakulären Angriff der Sentinels und die stylischen Seventies-Flashbacks.

X-Men BlinkSchon der Vorgänger, das Prequel First Class (Erste Entscheidung) war nach dem misslungenen Last Stand (Der letzte Widerstand) ein großer Schritt in die richtige Richtung. Days of Future Past schließt den Kreis zwischen altem und neuem Universum und gibt sich große Mühe, den Schaden zu beheben, den Brett Ratner Film dem X-Men Universum zugefügt hat. Dabei führt er auch eine Handvoll neuer Mutanten ein, aber nur einer von ihnen macht wirklich Eindruck: Quicksilver, gespielt von Evan Peters. Ihm gehört die beste Szene des Films, eine perfekte Kombination aus komischem Timing und brillanter Choreographie (Trivia am Rande: Quicksilver ist auch Teil des nächsten Avengers-Films – darin allerdings gespielt von Aaron Taylor-Johnson).

Singer und Autor Simon Kinberg jonglieren mit einer gewaltigen Anzahl von Characteren in zwei Zeitebenen, und auch wenn der eine oder andere Mutant dabei etwas kurz kommt – Anna Paquins Auftritt als Rogue hat etwa den Umfang einer Hitchcock-Cameo – ist es erstaunlich wie zielsicher Days of Future Past inszeniert ist (unterstützt von John Ottmans fantastischer Musik). Vor allem aber geht er angemessen respektvoll mit dem X-Men-Universum und und erzählt seine spannende, durchdachte Geschichte, die man ohne Vorkenntnisse verstehen kann, ohne dabei Fans der Comics vor den Kopf zu stoßen.

 

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Man sollte zwar nicht zu sehr über die Zeitreise-Geschichte nachdenken, aber Days of Future Past führt unter Bryan Singers fokussierter Regie gekonnt die X-Men aus zwei Zeiten zusammen. Selbst ohne die großartige Quicksilver-Szene wäre der Film ein perfekter Sommer-Blockbuster und der gelungenste X-Men-Film seit Teil 2.

Pop/Kultur/Schock: POP

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