Paste your Google Webmaster Tools verification code here

Kritik: The Rover

Film
Überblick
Item Reviewed

The Rover

Author
24. September 2014
Genre

Science Fiction, Drama, Western

Regisseur

David Michôd

Besetzung

Guy Pearce, Robert Pattinson, Scoot McNairy

Drehbuch

David Michôd

Spielt in

Australien

Jahr

2014

„Mate, where’s my Car?“ Guy Pearce sucht sein geklautes Gefährt in einem nihilistischen, postapokalyptischen Western

Rover Poster

Zehn Jahre nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch sieht das ländliche Australien noch immer aus wie das ländliche Australien, nur mit etwas mehr Staub, Graffitti und Alufolie: The Rover ist die Art von Film, in dem die Kulissen kein Blockbuster-Budget verschlungen haben. Statt der motorisierten Punks von Mad Max oder der mutierten Zombies aus The Last of Us ist die postapokalyptische Welt von The Rover vor allem mit stoischen, schießwütigen Einsiedlern bevölkert.Der abgehalfterte Eric (Guy Pearce) jagt eine Gruppe Kleinkrimineller, die sein Auto gestohlen haben. Dabei begleitet ihn Rey (Robert Pattinson), der schwerverletzt zurückgelassene Bruder von einem der Autodiebe.

Die karge, aber geschmackvoll in Szene gesetzte Landschaft geht eine symbiotische Verbindung mit den wortkargen Figuren ein. Deren Charaktermotivationen sind bewusst minimalistisch und lassen sich meistens in einem Satz zusammenzufassen. In der reduzierten Gefühlswelt von Reggiseur Michôd ist kein Platz für Komplexität oder Ambivalenz, wohl aber für ironisches Augenzwinkern in Richtung des Publikums: So verlässt die potentiell interessanteste Figur des Films nach einem langen, komplexen Monolog unvermittelt mit einem Kopfschuss den Film.

The Rover 01Twilight-Star Robert „R-Pats“ Pattinson, der in letzter Zeit vermehrt die Indie-Fühler ausstreckt– unter anderem in David Cronenbergs Cosmopolis – zeigt mit der Darstellung des (in mehrfacher Hinsicht) zurückgeblienen Rey zwar keine Oscar-würdige Transformation, aber eine sehr solide Leistung, die auch von einem Weltklasse-Charakterdarsteller wie Guy Pearce nicht überschattet wird.

Spannung oder Humor (ganz zu schweigen von Mainstream-Appeal) sind dünn gesäht, aber The Rover ist trotzdem ein bemerkenswertes Debüt; wenn auch vor allem als interessante Stilübung, die in ihren besten Momenten an den unterschätzten John Hillcoat/Nick Cave Aussie-Western The Proposition erinnert.

The Rover hat in Deutschland keinen Kinostart bekommen, erscheint aber am 31.Oktober auf DVD und Blu-ray

Trailer:

 

Bewertung
Wir finden:
Ihr findet:
Hier bewerten
Total
Unterm Strich

Eine gute Inszenierung und sehr solide Darsteller machen The Rover zu einem sehenswerten Genre-Bender. Als stylisches, minimalistisches und mit Western-Tropen durchsetztes Drama hat David Michôds Regiedebüt mehr mit Western zu tun als mit anderen Endzeit-Filmen.

Gesamtwertung
User-Bewertung
Du hast dies bewertet
Eure Meinung zum Artikel
0%
0%
0%
0%
Kommentare
Antworten

Antwoten

Total

}