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Filmkritik: Stirb Langsam – Ein Guter Tag zum Sterben

Film
Überblick
Item Reviewed

Stirb Langsam - Ein guter Tag zum Sterben

Author
14. Februar 2013
Originaltitel

A Good Day To Die Hard

Genre

Action

Regisseur

John Moore

Besetzung

Bruce Willis, Jai Courtney, Sebastian Koch, Mary Elizabeth Winstead, Yuliya Snigir, Radivoje Bukvic, Cole Hauser

Drehbuch

Skip Woods

Spielt in

Russland

Kommt aus

USA

Jahr

2013

Länge

98 Min

Familientreffen à la McClane 

Die Hard PosterJohn McClane ist einfach nicht totzukriegen. Der Held wieder Willen aus John McTiernans Actionklassiker Die Hard (Stirb Langsam) darf sich schon ein fünftes Mal gegen übermächtige Verbrecher zur Wehr setzen, diesmal unter der Regie von John Moore (Max Payne).

Wie seit dem ersten Film gewohnt, ist John McClane auch in A Good Day to Die Hard wieder weit weg von seiner Heimat New York; diesmal will er seinen Sohn Jack, das schwarze Schaf der Familie, in einem russischen Gefängnis besuchen. Noch bevor er ins Flugzeug steigt, warnt ihn seine Tochter (Kurzauftritt von Mary Elisabeth Winstead), nicht wieder das übliche Chaos anzurichten. Ein frommer Wunsch, aber kaum ist das Flugzeug gelandet, fliegen aus allen Richtungen die Kugeln, Gebäude und Autos explodieren, und McClane befindet sich gemeinsam mit seinem Sohn und einem russischen Dissidenten auf der Flucht vor einer schwerbewaffneten russischen Gang.

Die Hard 02Der alternde John McClane des neuen Stirb Langsam hat, wie schon in Teil 4, wenig mit dem Polizisten aus McTiernans mittlerweile ein Vierteljahrhundert altem Film zu tun. Aus dem ewig frustrierten, verwundbaren Polizisten ist inzwischen eine übermenschliche Maschine geworden, die sich nicht durch Kleinigkeiten wie Explosionen, Schusswunden, 20 Meter tiefe Stürze aus Helikoptern oder tödliche Dosen von Radioaktivität aus der Ruhe bringen lässt.

Bruce Willis‘ Charakter ist allerdings bei weitem nicht das einzige was an Moores Film nicht funktioniert. Das Drehbuch ist eine Aneinanderreihung generischer Action-Klischees, und der erstaunlich spannungsarme Showdown in Chernobyl (!) ist so abstrus, dass vor lauter Kopfschütteln ein Schleudertrauma droht. Außerdem fehlt dem Film ein charismatischer Bösewicht, und die Regie ist so sprunghaft, dass man in der ersten halben Stunde fast das Gefühl hat, eher einen überlangen Trailer als einen Film zu sehen.

Die Hard 01Immerhin macht Willis seine Sache gewohnt gut, und auch Jai Courtney (gerade noch gesehen als Gegenspieler von Jack Reacher) als McClanes Sohn ist sehr charismatisch, selbst wenn ihm das Drehbuch nicht viel zu tun gibt. Als anspruchslose 08/15 Action wäre Ein guter Tag zum Sterben sogar ganz passabel gewesen, aber den Titel Stirb Langsam verdient er nicht. Auch im direkten Vergleich mit seinen altgedienten Action-Kollegen Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone schneidet Willis’ Film nicht gut ab: Fast zeitgleich am Start mit The Last Stand und Stallones Bullet to the Head (Shootout), ist Ein Guter Tag zum Sterben der mit Abstand schlechteste der drei Filme.

Es wird Zeit, John McClane endlich sterben zu lassen. Nein, nicht langsam.

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  • Jarg
    15. März 2013 auf 21:43

    Habe ja schon den vierten Teil nicht gesehen, nachdem ich am ersten und auch den beiden weiteren Filmen meinen Spaß hatte. Dann werde ich mir den fünften Teil lieber auch sparen…

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