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Filmkritik: Shootout – Keine Gnade

Film
Überblick
Item Reviewed

Shootout - Keine Gnade

Author
6. März 2013
Originaltitel

Bullet to the Head

Genre

Action, Thriller

Regisseur

Walter Hill

Besetzung

Silvester Stallone, Jason Momoa, Christian Slater, Sung Kang, Sarah Shahi, Adewale Akinnuoye-Agbaje

Drehbuch

Alessandro Camon

Kommt aus

USA

Jahr

2012

Walter Hills Rückkehr ist solide, aber gleichzeitig belanglos und überzogen mit Videothekenkeller-Patina

Shootout PosterFast gleichzeitig mit Arnold Schwarzeneggers versuchtem Comeback The Last Stand schickt auch Sylvester Stallone einen neuen Film ins Rennen, der beweisen soll, dass weder er noch Regisseur Walter Hill (Red Heat) zum alten Eisen gehören. In dieser Hinsicht ist Bullet to the Head, Deutsch Shootout, ein Erfolg – Stallone wirkt nach wie vor fit und charismatisch (auch wenn er aussieht, als würde ihm jeden Moment eine Ader platzen), und Walter Hills Regie hat zwar einen deutlichen Retro-Touch, muss sich aber technisch trotz fast 17-jähriger Pause nicht hinter seinen alten Filmen verstecken. Auch die Nebendarsteller, vor allem Jason Momoa (Game of Thrones, Conan) und Adewale Akinnuoye-Agbaje (Mr. Eko aus Lost) als Bösewichte machen eine gute Figur.

Die Handlung basiert auf dem französischen Comic Du plomb dans la tête: Stallone spielt den alternden Auftragskiller James Bonomo, der sich mit dem Polizisten Taylor Kwon (Sung Kang) verbündet, um einen gemeinsamen Feind zur Strecke zu bringen.

Leider ist Walter Hills erster Film seit Last Man Standing nicht der erhoffte Oldschool-Actionkracher geworden. Die Schuld trägt vor allem das vorhersehbare und klischeebeladene Drehbuch. Was in den besten Momenten noch als solides B-Movie durchgehen würde, erinnert in den schlimmsten eher an Straight-to-Video-Trash aus dem Schnäppchen-Korb. Dazu kommt, dass der tragisch fehlbesetzte Kang, bekannt aus den Fast and Furious-Filmen, neben Stallone komplett verloren wirkt. Angeblich war die Rolle ursprünglich für Thomas Jane geschrieben, der, anders als der sympathische aber blasse Kang, tatsächlich die nötige Leinwand-Präsenz gehabt hätte.

Shootout2Trotz des immensen verschenkten Potentials ist der Film kein vollkommener Reinfall: Stallone ist wie immer sehenswert, die Dialoge sind teilweise witzig geschrieben (wenn auch katastrophal synchronisiert) und einige der Actionszenen können sich durchaus sehen lassen, vor allem der Axt-Showdown zwischen Stallone und Momoa.

Im Kino laufen gerade ein Dutzend bessere Filme; wer sich aber in den dunklen Ecken alter Videotheken wohlfühlt, umgeben von B-Movies aus den 80ern, könnte seinen Spaß haben. Trotz ‚A-Listern‘ wie Stallone, Momoa und vor allem Hill darf man halt nicht zu viel erwarten; ein Film wie Shootout hätte eher zu Lundgren, Seagal oder Van Damme gepasst.

 

US-Trailer:

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