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Filmkritik: Only God Forgives

Film
Überblick
Item Reviewed

Only God Forgives

Author
18. Juli 2013
Genre

Drama

Regisseur

Nicolas Winding Refn

Besetzung

Ryan Gosling, Kristin Scott Thomas, Vithaya Pansringarm, Gordon Brown, Yayaying Rhatha Phongam

Drehbuch

Nicolas Winding Refn

Spielt in

Thailand

Jahr

2013

Refns Neuer ist nicht Drive 2 – das surreale Rachedrama richtet sich an ein sehr spezielles Publikum

Only God PosterWie im stylischen Thriller Drive spielt Ryan Gosling auch in Nicolas Winding Refns Nachfolger Only God Forgives einen wortkargen Einzelgänger. Als der in Bangkok lebende Boxpromoter Julian wird Teil einer komplexen – und blutigen – Rachegeschichte, als sein Bruder eine junge Prostituierte zu Tode prügelt und darauf von deren Vater ermordet wird. Kristin Scott Thomas als Mutter des ungleichen Geschwisterpaars und Chefin eines kriminellen Imperiums kann als Charakter ohne einen Funken Menschlichkeit Dennis Hoppers Frank in Blue Velvet problemlos das Wasser reichen.

OGF 01Only God Forgives ist eine eben so blutige wie surreale Meditation über Familie und Ehre. Der Erzählrhythmus hat mehr mit Windings experimentellem Valhalla Rising (gerne bezeichnet als 2001-Odyssee im Weltraum mit Wikingern) gemeinsam als mit Drive, und gerade die ständige Verschmelzung von Wirklichkeit und psychedelischen Traumszenen stellt die Geduld der meisten Zuschauer auf eine harte Probe (nicht umsonst wurde der Film in Cannes ausgebuht).

Der unorthodoxe Erzählrhythmus, die expressiv gefärbten Bilder, bedächtigen Kamerafahrten und Cliff Martinez‘ eindringliche Musik machen Only God Forgives zu einem manchmal frustrierenden, aber oft hypnotischen und zweifellos einzigartigen Stück Filmkunst.

US-Trailer:

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David Lynch meets John Woo. Refns blutiges Thai-Rachedrama ist zwar ebenso stylisch - und gelungen - wie Drive, richtet sich aber mit seiner meditativen, experimentellen Bildsprache an ein anderes Publikum.

Pop/Kultur/Schock: KULTUR. Oder doch SCHOCK? Jedenfalls nicht POP

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