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Filmkritik: Lockout

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Filmkritik: Lockout

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Don’t talk to strangers… shoot them!

Die Karriere von Luc Besson hat in den letzten 15 Jahren eine neue Richtung eingeschlagen. Seine früheren Filme wie Subway, Nikita, Léon und Le Grand Bleu waren halbwegs aus einem Guss – sehr stylisch, wenn auch relativ hohl – aber seit The Fifth Element, Angel-A und Arthur und die Minimoys und zuletzt dem Bürgerrechtlerdrama The Lady ist er als Regisseur komplett unvorhersehbar geworden. Verlässlich vorhersehbar sind dafür die Actionfilme, an denen er in den letzten Jahren als Produzent mitgewirkt hat wie The Transporter, Jet Lis Unchained und Taken (96 Hours). In diese Sparte fällt auch der Sci-Fi Thriller Lockout, das Regiedebüt von Stephen St. Leger und Kameramann James Mather. Ein muskelbepackter Guy Pearce versucht als Snow (Snake Plissken meets John McLane) die Tochter des Präsidenten (Maggie Grace – Lost, 96 Hours) aus einem Gefängnis zu retten, in dem die Gefangenen die Kontrolle übernommen haben. Im Weltall.

Der Plot… ist ein kruder Mix aus Stirb langsam, Minority Report und vor allem John Carpenters Escape from New York (Die Klapperschlange). Im Vorspann steht zwar „based on an original idea by Luc Besson“, aber übermäßig „original“ ist das Ganze leider nicht.

„Here’s an apple and a gun. Don’t talk to strangers…shoot them!“

Der schlimmste Moment… ist der Showdown. Wer jetzt noch dabei ist – und Lockout testet nicht selten die Geduld des Publikums – wird spätestens beim albernen Ende seine Stirn in Falten werfen.

Die besten Momente… sind ein paar witzige B-Movie Dialoge („His name was Fuck You. He was Asian“), eine Handvoll effektiver Action-Setpieces und eine gute Psychopathen-Performance von Joseph Gilgun, irgendwo zwischen Gary Oldman in Leon- Der Profi und Brad Pitt in 12 Monkeys.

Sollte man sehen… wenn man Spaß an solider, nicht allzu cleverer Sci-Fi-Action hat und sich nicht an der völlig fehlenden Chemie zwischen Hauptdarstellern Guy Pearce und Maggie Grace stört. Die Geschichte und Figuren sind von Anfang bis Ende zusammengeklaut, einige der Twists sind hirnrissig (vom Ende ganz zu schweigen) aber wer sich darauf einlassen kann (vielleicht weil er sich wie ich die albernen Big-Budget B-Movies der 80er zurückwünscht) kommt bei Lockout definitiv auf seine Kosten.

http://www.youtube.com/watch?v=pmAbEgayExs

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