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Filmkritik: I, Frankenstein

Film
Überblick
Item Reviewed

I, Frankenstein

Author
23. Januar 2014
Genre

Horror, Action, Literaturverfilmung

Regisseur

Stuart Beattie

Besetzung

Aaron Eckhart , Yvonne Strahovski, Miranda Otto, Bill Nighy, Jai Courtney

Drehbuch

Stuart Beattie

Kommt aus

USA

Jahr

2014

Why, Frankenstein?

I Frankenstein PosterMit I, Frankenstein nimmt sich Regisseur (und Underworld Co-Autor) Stuart Beattie einen klassischen Gothic-Stoff vor, an dem sich vor ihm schon (mit mäßigem Erfolg) Kenneth Branagh versucht hat. Beattie inszeniert seinen Monster-Aufguss allerdings nicht als theatralischen Bombast, sondern als Urban-Fantasy-Actionspektakel.

Nach dem Tod seines Schöpfers wandert in dieser Quasi-Fortsetzung der Geschichte Frankensteins Monster (Aaron Eckhart) jahrhundertelang durch die Welt, bis er in eine epische Auseinandersetzung zwischen Gargoyles – die eigentlich Engel sind – und Dämonen hineingezogen wird. Nach dem Vorbild von Victor Frankenstein will Ober-Dämon Naberius (verlässlich: Bill Nighy) eine Armee künstlicher Menschen schaffen und mit ihnen die kosmische Waagschale endgültig in Richtung des Bösen kippen.

Programmkino-Veteran Eckhart ist ein passabler Actiondarsteller und auch der Rest des namhaften Ensembles (Miranda Otto, Yvonne Strahovski, Jai Courtney) gibt sich redlich Mühe. Trotzdem ist Beatties Film eine Enttäuschung. Das Problem von I, Frankenstein ist allerdings nicht die alberne Idee oder das vorhersehbare Ende, sondern die Tatsache dass sich die IFIKS_064_700Geschichte viel zu ernst nimmt. Beattie hätte aus seinem Film keine Komödie machen müssen, aber spätestens wenn sich herausstellt, dass das Monster von elektrischen Aalen betrieben wird, wäre wenigstens ein Augenzwinkern in Richtung des Publikums angebracht gewesen.

Hier und da gibt es trotzdem Lichtblicke: Die Action ist zwar zahnlos, aber immerhin ordentlich inszeniert, die Dialoge sind solider Genrestandard und auch die Effekte größtenteils passabel, abgesehen von den offensichtlich digitalen Hintergründen (meistens ein von schweren, dunklen Wolken bedeckter Himmel).

Ansonsten hakt I, Frankenstein einfach nur Punkt für Punkt pflichtbewusst die Liste der Genreklischees ab, ohne dass irgendeiner der Beteiligten – und das schließt die Zuschauer mit ein – dabei besonders viel Spaß hat.

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Schade um das gelungene Design und eine Handvoll guter Ideen: Alle guten Ansätze von I, Frankenstein ertrinken in einem uninspirierten Versatzstück-Brei aus Matrix, Underworld und Blade.

Pop/Kultur/Schock: Pop
Literarischer Namensvetter hin- oder her - I, Frankenstein ist purer, knalliger Pop in Reinform

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