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Kritik: Her

Film
Überblick
Item Reviewed

Her

Author
26. März 2014
Genre

Drama, Science Fiction

Regisseur

Spike Jonze

Besetzung

Joaquin Phoenix, Scarlett Johansson, Chris Pratt, Amy Adams, Olivia Wilde

Drehbuch

Spike Jonze

Jahr

2014

A.I. meets Eternal Sunshine of the Spotless Mind: Philosophisches Sci-Fi Liebesdrama mit Nachwirkung

Hauptplakat Her

Ob als Regisseur, von Musikvideos wie dem Beastie Boys-Klassiker „Sabotage“ der Charlie Kaufmann-Meta-Comedys Being John Malkovich und Adap(ta)tion, oder der Kinderbuch-Adaption Wo die wilden Kerle wohnen, Produzent der Reality-Serie Jackass oder als Schauspieler, zum Beispiel in David O. Russels unterschätztem Three Kings (oder zuletzt in einer kleinen Rolle in The Wolf of Wall Street): Kaum jemand in Hollywood hat einen so vielseitigen und unvorhersehbaren Output als Jonze. Trotz dieser absurden kreativen Spannweite erscheint das romantische Sci-Fi Drama Her wie eine schlüssige Weiterführung seines bisherigen Schaffens. Darin stellt er eine Frage, die zunächst absurd klingt: Müssen menschlichte Gefühle denen einer künstlichen Intelligenz überlegen sein?

Schon bevor die eigentliche Handlung beginnt, bestimmt genau diese Frage die Existenz der Hauptfigur: Theodore (ein mit dickem Schnurrbart bestückter Joaquin Phoenix) schreibt als Angestellter der Firma „BeautifulHandwrittenLetters.com“ unter anderem Liebesbriefe für fremde Leute, während er nachts seiner zerbrochenen – echten – Beziehung nachtrauert, bis er sich eines Tages in sein Betriebssystem „Amanda“, eine künstliche Intelligenz mit der Stimme von Scarlett Johansson, verliebt.

HERDass die Geschichte so gut funktioniert ist zu großen Teilen der Verdienst der großartigen Chemie zwischen Theodore und Amanda (bemerkenswert auch deshalb weil Johansson ihren Part erst nach dem Ende der Dreharbeiten vertont hat). Vor allem aber hat Jonze eine Art Paralleluniversum erschaffen, eine fremdartige, bis ins kleinste Detail durchgestylte unbestimmte nahe Zukunft (oder Gegenwart), in der sein zu recht Oscar-prämiertes Drehbuch, das Design, die Kamera und die ambiente Musik von Arcade Fire perfekt ineinandergreifen.

 

 

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Her ist einer der besten Filme der letzten Jahre. Die geschickte Fusion aus Science Fiction und romantischem Drama wirft große Fragen auf, ist dabei lustig, bewegend und bleibt lange nach dem Ende in Erinnerung.

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