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Filmkritik: Die Monster Uni

Film
Überblick
Item Reviewed

Die Monster Uni

Author
18. Juni 2013
Originaltitel

Monsters University

Genre

Animation, Comedy

Regisseur

Dan Scanlon

Besetzung

Billy Crystal, John Goodman, Steve Buscemi, Helen Mirren, Peter Sohn, Joel Murray, Sean Hayes, Dave Foley, Charlie Day, Alfred Molina, Tyler Labine, Nathan Fillion, Aubrey Plaza

Drehbuch

Daniel Gerson, Robert L. Baird, Dan Scanlon

Kommt aus

USA

Jahr

2013

Das erste Pixar-Prequel quartiert Mike und Sully auf dem Campus ein

01A_MU_B1_GlobalAllCharacter_Germany.indd2013 dominieren wieder mal Reboots, Remakes und Sequels die Kinos: Alleine in den letzten Wochen sind Star Trek Into Darkness, Evil Dead und Hangover 3 angelaufen. Und auch diese Woche ist das Superman-Reboot Man of Steel nicht die einzige Franchise-Neuverwertung. Die kreativen Köpfe von Pixar haben ihren Franchise-Defibrilator gezückt und in Form eines Prequels neues Leben in ihren Klassiker Die Monster AG geschockt.

Bis vor ein paar Jahren war Pixar ein Garant für großes Kino; spätestens seit Cars 2 ist allerdings der Lack ab, und der Lebenslauf der Disney-Tochter nicht mehr ganz makellos. Daher war es spannend, welches Pixar-Sequel sich Die Monster Uni, die „Origin-Story“ von Mike und Sully, zum Vorbild nimmt: Ist das Ergebnis eine flache Gagparade wie Cars 2 oder ein berührendes Drama wie Toy Story 3?

Monster Uni 02Die ehrliche Antwort müsste lauten Cars 2, aber zum Glück ist Die Monster Uni qualitativ von Pixars fehlgeleitetem „Austin Powers auf Rädern“ meilenweit entfernt. Wie das  Cars-Sequel verwendet der Film die Hauptfiguren des früheren (bzw. späteren) Films, um eine komplett andere Geschichte zu erzählen und parodiert nebenbei ein ganzes Filmgenre; Die Monster Uni bleibt aber dabei auf dem Boden und nimmt trotz unzähliger absurder Einfälle und einer ungewohnt hohen Gagfrequenz seine Charaktere immer ernst.

Das Vorbild der Coming-of-Age-Komödie sind amerikanische Campusfilme wie Animal House und Revenge of the Nerds (und in gewisser Hinsicht die Harry Potter-Serie), in denen die verschiedenen Häuser (hier unter anderem „Roar Omega Roar“)  versuchen, sich gegenseitig auszustechen. Die späteren Freunde Mike und Sullivan (im Original wieder Billy Chrystal und John Goodman) teilen sich wider Willen ein Zimmer, und auch wenn die beiden sich nichts zu sagen haben verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: Beide hoffen, in das angesehene „Scare-Program“ der Universität aufgenommen zu werden.  Prequels haben oft das Problem, dass man bereits weiß was passiert; da aber die Charaktere in Monster AG nie über ihre Vergangenheit sprechen, ist Monster Uni eine Ausnahme von dieser Regel und bleibt unvorhersehbar.

Monster Uni 01Trotz vieler selbstreferenzieller Gags und Auftritten bekannter Charaktere wird das Prequel außerdem nie zur Selbstkopie. Genauso auch die Musik von Randy Newman, die gerade vertraut genug klingt, um die Kontinuität nicht zu zerstören, gleichzeitig aber kreativer und eigenständiger als etwa seine Musik zu den Toy Story-Sequels.

Die Monster Uni erreicht zwar nicht die emotionale Tiefe der großen Pixar-Filmen wie Wall-e oder Findet Nemo, aber dafür ist er einer der lustigsten Pixar-Filme, und eine deutliche Steigerung gegenüber Cars 2 und dem milde enttäuschenden Highland-Abenteuer Brave (Merida).

Technischer Durchbruch: The Blue Umbrella

Technischer Durchbruch: The Blue Umbrella

Bemerkenswert ist auch der Vorfilm The Blue Umbrella. Nicht nur ist die rührende Geschichte um zwei Regenschirme toll erzählt; Blue Umbrella ist auch ein monumentaler technischer Durchbruch, der kaum noch von Live-Action zu unterscheiden ist.

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Auch wenn diesmal Drehbuch und Regie von der „B-Mannschaft“ stammen (sowohl für die Autoren als auch den Regisseur ist es der erste Pixar-Film), ist Die Monster Uni ein „A-Film“, einer der sich den Namen Pixar redlich verdient hat.

Pop/Kultur/Schock: POP

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  • 1. Juli 2013 auf 13:07

    Also der eine Screen verrät sehr viel zu Umbrella und schaut wirklich sagenhaft gut aus!
    Ich bin dann mal sehr gespannt!! 🙂

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