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Filmkritik: Die Eiskönigin

Film
Überblick
Item Reviewed

Die Einskönigin

Author
27. November 2013
Originaltitel

Frozen

Genre

Animation, Märchen

Regisseur

Chris Buck, Jennifer Lee

Besetzung

Kristen Bell, Idina Menzel, Jonathan Groff, Josh Gad, Santino Fontana, Alan Tudyk, Ciarán Hinds

Drehbuch

Jennifer Lee

Jahr

2013

Länge

102 Minuten

Auch wenn der Trailer etwas anderes verspricht: Die Eiskönigin ist ein Musical-Märchen im Stil alter Disney-Klassiker

Frozen PosterMit der Eiskönigin (Original: Frozen) nimmt sich Disney zum zweiten Mal ein Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen vor. Die tragisch-schönen Geschichten sind zwar auf dem Papier eher „Downer“, aber wie Arielle die Meerjungfrau bewiesen hat, durchaus Happy-End kompatibel.

Auch der neue Film von Walt Disney Animation ist nicht die von vielen ersehnte Rückkehr zum handgezeichneten Stil vergangener Jahrzehnte, aber trotz der etwas generischen 3D-Computer-Animation kommt Die Eiskönigin der goldenen Disney-Ära so nahe wie schon lange kein Film mehr. Die Songs, geschrieben von Robert Lopez (The Book of Mormon) und seiner Frau Kristen Anderson Lopez sind kein Beiwerk, sondern erzählen über weite Teile des Films die Geschichte – wie es sich für ein Musical gehört.

Hauptfigur ist die junge Anna (Kristen Bell, Veronica Mars) deren Schwester Elsa mit bloßen Händen Eis erzeugen kann. Als Elsa ungewollt ihr gesamtes Königreich einfriert, muss ihre Schwester sie aufspüren und überzeugen, das Land aufzutauen. Dabei stehen ihr der Eishändler Kristoff (plus Rentier) und der lebendige Schneemann Olaf zur Seite.

"FROZEN" Elsa's ice palace. ©2013 Disney. All Rights Reserved.Auch wenn der Trailer versucht, Die Eiskönigin als Animations-Slapstick im Stil von Ice Age zu vermarkten (von den Songs keine Spur!), hat der Film viel mehr mit Die Schöne und das Biest gemeinsam, auch wenn der obligatorische (und zugegeben oft witzige) Sidekick Olaf ab und zu die Geduld strapaziert. Das Herz der Geschichte ist aber weder Olaf noch die Dreiecks-Liebesgeschichte um Anna, Kristoff und den Prinzen Hans; im Mittelpunkt steht das Verhältnis der beiden Schwestern, die sich im Laufe der Jahre auseinandegelebt haben.

"FROZEN" (L-R) KRISTOFF and ANNA. ©2013 Disney. All Rights Reserved.Tarzan-Regisseur Chris Buck und Ralph Reichts-Autorin Jennifer Lee ist eine Gratwanderung zwischen alt und neu gelungen; die Gags sind oft modern aber selten gewollt, und die Versatzstücke klassischer Disney-Märchen wirken nie altbacken oder recycelt. Die Eiskönigin setzt konsequent Disneys „Back to the Roots“-Trend fort, den Rapunzel vor ein paar Jahren begonnen hat.

Ein Highlight ist auch der Vorfilm, ein sicherer Anwärter auf den Kurzfilm-Oscar. Get a Horse! (rechtzeitig zu Mickys 85. Geburtstag) ist die geniale Verknüpfung eines schwarzweißen Micky Maus Cartoons (mit Walt Disneys Stimme als Micky!) mit moderner 3D-Animation.

 

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Schade dass sich Disney nicht getraut hat, die Geschichte mit handgezeichneter Animation zu erzählen, denn dann wäre Die Eiskönigin pure Magie gewesen. Auch so ist er der beste Animationsfilm des Jahres und Disneys bester seit Lilo & Stitch.

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  • 28. November 2013 auf 02:39

    Hach, ich muss ihn mir unbedingt ansehen, ich hoffe, er läuft noch eine Weile! Kurz vor Weihnachten ist so ein Film doch das Nonplusultra. Bin jetzt auf jeden Fall noch gespannter 🙂

    • 28. November 2013 auf 12:01

      Läuft mit Sicherheit ein paar Wochen. Ich frage mich nur, warum die Trailer komplett unterschlagen dass es ein Musical ist – als ob das ein schmutziges Geheimnis wäre.

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