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Kritik: Annabelle

Film
Überblick
Item Reviewed

Annabelle

Author
4. Oktober 2014
Genre

Horror

Regisseur

John R. Leonetti

Besetzung

Annabelle Wallis, Ward Horton, Tony Amendola, Alfre Woodard

Drehbuch

Gary Dauberman

Kommt aus

USA

Jahr

2014

Puppenhorror als Pausenfüller

DE Hauptplakat ANNABELLEJames Wans Oldschool-Horror The Conjuring war letztes Jahr so erfolgreich, dass das Sequel nach kürzester Zeit beschlossene Sache war. Da allerdings bislang der Regiestuhl noch unbesetzt ist, nachdem Regisseur Wan vorerst in den Horror-Ruhestand getreten ist (im Moment arbeitet er an The Fast & The Furious 7) und Stars wie Vera Farmiga und Patrick Wilson viel zu tun haben, muss die Fortsetzung bis 2015 warten. Aber keine Angst, ausgehungerte Conjuring-Junkies – Hilfe naht in Form des Prequels/Spinoffs Annabelle. Der Star ist diesmal die übergroße Puppe, die mit ihrem kurzen Auftritt in The Conjuring genug Eindruck gemacht hat, um – ähnlich wie die Pinguine aus Madagaskar und die Ewoks aus Rückkehr der Jedi Ritter – ihren eigenen Film zu bekommen.

Die hochschwangere Mia, die hässliche, übergroße Puppen sammelt, ist hocherfreut als ihr Mann ihr das (noch namenlose) Kronjuwel ihrer scheusslichen Sammlung schenkt. Wenig später allerdings dringt die wahnsinnige Mörderin Annabelle in die Wohnung ein, wird im Kinderzimmer von der Polizei erschossen, während sie die Puppe im Arm hält. Und die, wie sollte es anders sein, entwickelt kurz darauf ein unheilvolles Eigenleben.

ANNABELLEDie halbgare Melange aus Chucky und Wans früherem Film Insidious (plus einer Prise Omen) verzichtet, wie schon The Conjuring, auf sowohl clevere Twists als auch Computereffekte, und setzt statt dessen auf Atmosphäre und Jump-Scares. Tatsächlich bietet Annabelle in der ersten Hälfte eine Handvoll gelungener Sequenzen – eine besonders effektive dreht sich um eine elektrische Nähmaschine – und ein paar gut inszenierte Schockmomente.

Genug ist das nicht: Annabelle, offenbar im Hauruck-Verfahren geschrieben und abgedreht, leidet unter einfallsloser Dramaturgie, mit Exposition überladenen Dialogen a la „weißt du nicht mehr, letztes Jahr…“, emotionslosen Schauspielern, einem billigen digitalen HD-Video-Look und einem missratenen Ende. Vielleicht verkürzt der Puppen-Horror die Wartezeit bis zum Conjuring-Sequel, lässt aber dabei einen faden Geschmack im Mund zurück und das Gefühl, dass er als Straight-to-Video Veröffentlichung deutlich besser aufgehoben gewesen wäre.

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Die Puppe ist noch immer unheimlich und der eine oder andere Schock-Effekt sitzt, aber sehenswert ist das billig heruntergekurbelte, uninspirierte Prequel deswegen trotzdem nicht.

Pop/Kultur/Schock: POP

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