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Filmkritik: 300 – Rise of an Empire

Film
Überblick
Item Reviewed

300: Rise of an Empire

Author
4. März 2014
Genre

Action, Comicverfilmung, Historienfilm

Regisseur

Noam Murro

Besetzung

Sullivan Stapleton, Eva Green, Lena Headey, Hans Matheson, Callan Mulvey, David Wenham, Rodrigo Santoro

Drehbuch

Zack Snyder, Kurt Johnstad

Kommt aus

USA

Jahr

2014

Muskelbepackte Männer mit Mascara, aufgeblasene Dialoge und literweise Zeitlupen-Blut machen Rise of an Empire zum perfekten B-Movie

300 Rise PosterDie Fortsetzung zu Zack Snyders „Macho-Porn“ Sandalen-Epos 300 setzt sich schon in der ersten Szene mit einem klaren Statement vom Vorgänger ab: Der (posthumen) Enthauptung von Leonidas (Gerard Butler).

Spätestens mit dem überlangen, voiceover-untermalten Monolog ist klar, dass sich das Sequel nicht durch narrative Eleganz hervortut. Überhaupt kreisen über 300 – Rise of an Empire – zumindest auf den ersten Blick – die straight-to-video Geier:  Die 300 Spartaner aus dem Titel sind tot, mit ihnen Leonidas, und auf dem Regiestuhl sitzt diesmal nicht Zack Snyder, sondern Noam Murro, dessen bisher bekanntester Film der Dramedy-Flop Smart People war. Uh oh…

Vorlage zum Film, der gleichzeitig vor, während und nach 300 spielt, ist Frank Millers (bisher unveröffentlichter) Comic Xerxes. Als Anknüpfungspunkte tauchen unter anderem Gorgo (Lena Headey) und Xerxes (Rodrigo Santoro) auf; ihre Rollen sind zwar eher 300 01Kurzauftritte, die aber immerhin wichtig und eng ins Geschehen eingebunden sind und – zumindest im Fall von Xerxes – zu den besten Szenen des Films gehören. Ein weiteres Highlight ist Eva Green als antike Dominatrix Artemisia. Die hat nicht nur mit dem B-Movie-Material viel Spaß, sondern mit einer absurden Sexszene auch ernsthafte Chancen auf einen MTV-Movie-Award.

Die Handlung ist dünn und Protagonist Themistokles (Sullivan Stapleton) weder charismatisch noch besonders interessant; trotzdem ist Rise of an Empire seinem Vorgänger mindestens ebenbürtig. Murro reduziert klugerweise die hölzernen Dialogszenen auf ein Minimum und konzentriert sich auf die größte Stärke seines Films: Perfekt inszenierte, opulente Schlacht-Szenen in atemberaubender 3D-Zeitlupen-Optik.

Und viel, viel digitales Blut.

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