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CD-Kritik: Tenacious D – Rize of the Fenix

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CD-Kritik: Tenacious D – Rize of the Fenix

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Die triumphale Rückkehr von “Hollywood Jack” und“Rage Cage”

When The Pick of Destiny was released,
It was a bomb,
And all the critics said,
That The D was done,
The sun had set and the chapter had closed,
But one thing one had thought about was The D would Rize again,
Just like the Fenix… 

Jack Black und Kyle Gass alias Tenacious D – die wahrscheinlich einzige Band, die sich regelmäßig selbst besingt – sind wieder da. Eine kurze Erklärung für diejenigen, für die „The D“ ein unbeschriebenes Blatt sind: Sie kommen aus der selben Tradition wie den Blues Brothers, Spinal Tap und zuletzt Flight of the Conchords, Seitenprojekte von Schauspielern, die Hommage und Comedy mischen. Bei Tenacious D mischen sich wahre Bandgeschichte und Legende, aber wenn man Wikipedia glauben darf, hat Black vor knapp 20 Jahren von Gass Gitarre spielen gelernt.

Nachdem Jack Black vor ein paar Jahren mit School of Rock und dem unterschätzten Tenacious D-Film The Pick of Destiny dem Mainstream-Publikum zeigen konnte, dass durch seine Adern purer Rock n’Roll fließt, legen er und Kyle Gass nun endlich ein neues Album nach.

Das Cover… hat Eier. Und zwar so große, dass es bei zahlreichen Onlinehändlern nur in zensierter Version zu sehen ist (auch die Texte gibt es in zensierter Version. Vorsicht beim Kaufen!). Inhalt und Verpackung stimmen hier definitiv überein. Ay Caramba!

Ohne Eier: Die verpixelte Version des Covers

Der schlimmste Moment… sind die zwei Mini-Sketche. Schlimm ist nicht das richtige Wort, eher „tendenziell belanglos“. Der mal clevere und mal infantile (und das ist als Kompliment gemeint!) Humor funktioniert ohne Musik nur halb so gut, und auch wenn es beim Treffen mit dem klassischen Gitarenlehrer und der nächtliche Begegnung im Aufnahmestudio ein paar witzige Momente gibt, laden die Tracks spätestens beim zweiten Durchgang zum Überspringen ein.

Der beste Moment… ist der epische und verblüffend mitreißende Folk-Rocksong „Ballad of Hollywood Jack and the Rage Cage“, in dem Tenacious D einmal mehr über ihre eigene Geschichte singen. Außerdem großartig: „Roadie“, „Deth Star“ und das gekonnt-schmierige „39“, in dem man Jack Blacks Stimme förmlich die Sonnenbank-Bräune und das Goldkettchen anhört.

Und natürlich die Mini-Hymne: „They fucked our asses“:

They fucked our asses
They fucked ‚em hard
But we kept our indie cred
For the whole nine yards

Sollte man hören… wenn man den sehr eigenen Humor mag, der mal brachial und mal meta ist – und vor allem über die nötigen Englischkenntnisse verfügt, um ihn zu verstehen. Ohne Worte – darin unterscheiden sich Tenacios D von Flight of the Conchords  – ist Rize of the Fenix immer noch grooviger, erstaunlich vielseitiger Rock, der sich an so unterschiedlichen Quellen bedient wie Eric Claptons 60er-Band Cream („Low Hanging Fruit“) und dem Flashdance-Soundtrack („To Be The Best“). Nimmt man die Texte dazu, ist Rize of the Fenix ist es echtes Highlight. Auch wenn keiner der 11 Songs an das genial-pathetische „Wonderboy“ vom ersten D-Album heranreicht muss sich Rize weder hinter der Debüt-CD noch dem Soundtrack zu The Pick of Destiny verstecken.

Die Promo für Rize of the Fenix sowie alle offiziellen D-Videos sind zwar für deutschen Youtube-Benutzer gesperrt, aber immerhin gibt es eine Live-Version ihres Mini-Hits „Tribute“ von der DVD The Complete Masterworks 2).

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