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Buchkritik: Barbara Constantine – Und dann kam Paulette

Buch
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Item Reviewed

Buchkritik: Barbara Constantine – Und dann kam Paulette

Author
1. August 2013
Originaltitel

Et puis, Paulette

Genre

Feel-Good-Soufflé

Spielt in

... der Nähe von Paris

Jahr

2013 (Original: 2012)

Länge

320 Seiten

Verlag

Rowohlt

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In den letzten Jahren haben mich die großen Bestseller aus Frankreich nicht unbedingt beeindruckt. Nicolas Barreau ist so leicht und flockig, dass seine Bücher fast davon fliegen, Marie-Sabine Roger  hatte ich zwei Tage, nachdem ich das Buch zugeklappt hatte, wieder vergessen und Natalie küsst hat mich nach der Hälfte gelangweilt, weil der Autor sich in seinen hübschen Formulierungen verliert, und die Substanz aus den Augen. Und ausgerechnet ein Roman, der klingt wie Zusammen ist man weniger allein light soll meinen Frust bekämpfen? Kurze Antwort: ja.

In Barbara Constantines Und dann kam Paulette geht es tatsächlich wie in Anna Gavaldas Bestseller um eine unwahrscheinliche WG: Der grummelige Rentner Ferdinand versammelt auf seinem einsamen Hof eine Gruppe Verzweifelter und gründet mit ihnen eine eigenwillige aber warmherzige kleine Ersatz-Familie. Und light stimmt auch: Charakterentwicklung Barbara Constantine nicht so wichtig wie Anna Gavalda, dazu sind es zu viele Figuren und die Handlung stolpert zu schnell voran. Aber auch wenn sie sich nicht entwickeln, sind die Figuren liebenswert, und zwar alle.

Und vor allem gibt es etwas anderes, das ihr wirklich wichtig ist: Und dann kam Paulette funktioniert zwar als leichte Sommerlektüre sehr gut, noch viel besser aber als warmherziges Plädoyer für mehr Kommunikation zwischen den Generationen. Barbara Constantine zeigt, dass Menschen sich gegenseitig etwas zu geben haben, auch wenn 30 oder 40 Jahre zwischen ihnen liegen.

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Keine ganz große Literatur, aber die Lektüre macht auf unbestimmte Art sehr zufrieden - und sie hinterlässt den ein oder anderen kritischen Gedanken zum Thema Altwerden.

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