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Buchkritik: Annie Sanders – Jetzt kann ich’s dir ja sagen

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Buchkritik: Annie Sanders – Jetzt kann ich’s dir ja sagen

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Der Umschlag… schreit laut ‚Café-Romantik‘! (und damit: Chocolat!), dabei hat Lucy keine Chocolaterie und kein Café, sondern ein anderes Lokal mit französischer Bezeichnung: eine Boutique. Aber der Vergleich ist trotzdem nicht falsch, beide Romane mischen Drama, Romantik und ganz zarte übernatürliche Anteile. Lucy, alleinerziehende Mutter und seit Jahren Single, gerät an einen Wahrsager, der ihr ungebeten ihre Zukunft vorhersagt, bzw. ihre nicht vorhandene Zukunft: Annie hat nur noch eine Woche. Nachdem seine Vorhersagen für all ihre Freudinnen in Erfüllung gehen, fügt sich Annie in ihr Schicksal und tut all die Dinge, die sie sich seit Jahren nicht traut.

Bester Moment: Der, in dem sich abzeichnet, dass nicht wie befürchtet alles und jedes, was Lucy in diesen sieben Tagen anstellt, ein gutes Ende nehmen und die Welt zu einem besseren Ort machen wird. Annie Sanders (übrigens ein Synonym für zwei Autorinnen) findet die richtige Balance, so dass aus Feel-Good nicht Kitsch wird.

Schlimmster Moment: Der in dem einem klar wird, dass man zwar durchaus Spaß hat, aber nicht so richtig begeistert ist. Die Idee ist schön, aber die Charaktere wachsen einem (größtenteils) nicht so richtig ans Herz und sind teilweise nur Staffage, die Dialoge könnten witziger sein und sprachlich holpert es manchmal ein bisschen.

Kann man lesen… wenn man ein paar Stündchen auf nette und harmlose Art totschlagen, oder wenn man sich – zum Beispiel weil einem die Sonne auf den Kopf scheint – völlig entspannen will. Wer wenig Zeit hat und die nur mit toll ausgearbeiteten Charakteren verbringen möchte, sollte aber zu etwas anderem greifen.

 

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  • 24. April 2012 auf 19:26

    Solang es nicht kitschig wird…
    Das Cover erinnert mich irgendwie an Sommer, Sonne und Strand. Als leichte Lektüre und unterhaltsamer Begleiter für meinen nächsten Urlaub… ? Mal gucken! Schöne Rezi!

    • 25. April 2012 auf 11:32

      Danke für das nette Kompliment =) Besonders kitschig finde ich es nicht; ein Love Interest gibt es natürlich, aber die Autorinnen gehen mit dem Aspekt der Geschichte ziemlich leicht mit um, außerdem ist die Figur sympathischer als die meisten anderen zusammen. Für den Strand ist es wahrscheinlich genau richt. Kennst Du Marian Keyes? Ihre Bücher (zumindest die meisten) gehören zu meinen Strand-Favoriten.

  • 25. April 2012 auf 19:06

    Hallo Desirée,
    bitte bitte! Normalerweise lese ich extrem selten Frauenromane. Aber irgendwie gefällt mir die Mischung aus Drama, Romantik…und wenn dann auch noch intelligenter Witz dabei ist, kann ich solche Bücher direkt nach dem Lesen an meine Mutti weitergeben.
    Mir war der Name der Autorin Marian Keyes überhaupt nicht geläufig, und weil ich von Natur aus extrem neugierig bin, hab ich mal direkt bei Amazon nachgesehen. „Rachel im Wunderland“ und „Pusteblume“ hab ich schon mal in meine Wunschliste aufgenommen. Bin total gespannt!

    Wenn du „Rubinrotes Herz, eisblaue See“ gelesen hast, dann möchte ich unbedingt wissen, wie es dir gefallen hat. Danke auch für deinen lieben Kommentar.

    Viele Grüße,
    Tanja

    • 25. April 2012 auf 19:25

      Mach ich! Aber bis Ende Juni dauert es noch (sofern ich es schaffe, mir das Buch so lange aufzuheben).

      Das sind auch direkt zwei der besten, finde ich. Vor allem Rachel im Wunderland ist witzig und wirklich clever.

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