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Buch-Kritik: Thomas Krüger – Erwin, Mord und Ente

Buch
Überblick
Item Reviewed

Thomas Krüger - Erwin, Mord und Ente

Author
3. Februar 2014
Genre

Krimi

Spielt in

Westfalen

Jahr

2013

Länge

304 Seiten

Serie

Erwin Düsedieker (1)

Verlag

Heyne

Inspiriertes Chaos, Spannung inklusive

Buch-Cover Erwin, Mord und Ente; Rechte: Heyne

„Ein fantastisch verrücktes Buch!“, so zitiert das Cover von Thomas Krügers Debütroman Dietmar Bär. Sowas macht mich normalerweise misstrauisch. Schließlich gibt es genug Bücher, die sich so gewaltsam ums Verrücktsein bemühen, dass sie kaum noch lesbar sind. Aber nicht so Erwin, Mord & Ente.

Erwin ist der offizielle Dorftrottel in einem westfälischen Kaff, in dem eigentlich fast ausschließlich Trottel zu wohnen scheinen – mit herrlichen Namen wie Düsedieker, Thisbrummel und Bartelweddebüx. In diesem Dorf werden plötzlich Knochen gefunden, und Erwin macht sich mit seiner Laufente Lothar und der Polizeimütze von seinem Papa ans Ermitteln.

Krüger erzählt so gemächlich, dass man am Ende kaum glauben kann, wie spannend und komplex der Krimi ist, den er in aller Gemütlichkeit zusammengebastelt hat. Auf dem Weg zum furiosen Finale erhebt er das Schwafeln zur Kunstform und bedenkt den Leser etwa alle zwei Seiten mit einem Satz von perfekt balancierter Komik. Und als wäre das nicht schon genug Grund seinen Krimi zu lesen, ist da auch noch diese Ente, die zwar stumm ist, aber trotzdem nicht weniger Charakter hat als Leonie Swanns Schafe.

Dietmar Bär hat also nicht übertrieben – genauso wenig wie Harry Rowohlt und Oliver Uschmann, die Krüger auf der Rückseite mit ähnlich begeisterten Blurbs bedenken. Erwin, Mord und Ente ist tatsächlich ein außergewöhnliches Buch – ein außergewöhnlich Beklopptes und ein außergewöhnlich Inspiriertes.

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