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Apokalyptische Grabbelkiste: Ungeeignete Zombie-Verstecke

Buch

Wir beginnen unseren Themenmonat „Dystopischer September“ mit einer Service-Grabbelkiste.

Experten sind sich einig: Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sich die Toten aus den Gräbern erheben. Cineasten und Survival-Profis kennen mittlerweile die Locations, die im Fall einer Zombie-Apokalypse Schutz bieten – zumindest eine Zeit lang: Mehrstöckige Einkaufscenter, subterrane Militärbunker und nicht zuletzt Kneipen, in denen über dem Tresen ein geladenes Gewehr hängt. Da diese Orte aber nicht immer leicht erreichbar oder möglicherweise auch überfüllt sind, ist man schnell genötigt, sich Alternativen zu suchen. Dabei sollte man Vorsicht walten lassen und den folgenden Leitfaden beachten.

Da uns das Wohl unserer Leser besonders am Herzen liegt, haben wir ein paar Orte zusammengestellt, die man auf der Flucht vor den lebenden Toten konsequent meiden sollte. Und im Ernstfall nicht vergessen: Den Kopf entfernen oder das Gehirn zerstören.

  • Begehbare Dächer

Dächer: Trotz des schönen Ausblicks keine gute Idee

Natürlich sollte man während der „Zombiekalypse“ einen guten Überblick haben, und Dächer sehen auf den ersten Blick nach einem idealen Ort zum Verschanzen aus. Bei näherer Betrachtung stellen sie sich aber als perfide Todesfalle heraus. Meistens gibt es nur einen Zugang, vor dem früher oder später die Untoten Schlange stehen. Zombies sind zwar nicht geschickt oder klug, dafür aber so unnachgiebig, dass sie auf kurz oder lang durch jede gewöhnliche Tür kommen.

In dem Fall wären die einzigen Fluchtwege eine Treppe voller Zombies und ein Sturz über mehrere Stockwerke. Zeit also, sich nach einem anderen Versteck umzusehen.

Siehe: The Walking Dead

  • Mietwohnungsbauten

Auch von Mehrfamilien-Häusern ist dringend abzuraten. Der Komfort der eigenen vier Wände hat zwar auch Vorteile, besonders wenn es in der Wohnung abschließbare Türen, Waffen und Lebensmittelvorräte gibt. Zombies fühlen sich aber besonders zu solchen Orten hingezogen, und wenn einmal genug von ihnen durch die Flure tapern, ist eine Flucht fast unmöglich.

Man sollte also das Haus verlassen solange man noch kann; schließlich besteht auch die Gefahr, dass der ganze Wohnblock – mitsamt den ungebetenen Hausgästen – unter Quarantäne gestellt wird.

Siehe: Dawn of the Dead, [.REC]

  • Reiterhöfe

Reiter sagen gerne, das Glück der Erde liege „auf dem Rücken der Pferde“, aber wenn sich die Toten aus den Gräbern erheben, muss diese These neu evaluiert werden. Ein Pferd kann zwar nützlich sein, um einem Zombie-Mob in freier Wildbahn zu entkommen, lockt aber auch genau diese Zombies an, denen beim Gedanken an eine Mahlzeit, die auf ihrer Vorspeise reitet, das abgestandene Wasser im fauligen Mund zusammenläuft.

Das eigentliche Alptraum-Szenario kommt dann, wenn einer der treuen Vierbeiner nach einem Biss selbst einen unbändigen Appetit für Menschenfleisch entwickelt. Wenn das einmal passiert, ist es zu spät, Black Beauty zum Schlachter zu bringen, dann IST Black Beauty der Schlachter. Das Leben ist kein Ponyhof – besonders wenn Fury einmal Blut geleckt hat.

Siehe: Feed (Mira Gran)

  • Einsame Landhäuser

Alleinstehende Wohnhäuser auf dem Land sind eine zwiespältige Angelegenheit. Die lebenden Toten zieht es tendenziell in die Großstadt, und in dünner besiedelten Landstrichen trifft man generell weniger Zombies an. Kein Wunder also, dass Überlebenskünstler immer wieder auf die Idee kommen, sich mitsamt Familie auf dem Landsitz zu verschanzen. Nur hat das ganze einen Haken: sobald der Unterfschlupf entdeckt wird – und früher oder später wird er das – lassen Horden hungriger Zombies nicht lange auf sich warten. Und wenn die einmal das Haus umzingelt haben, kommt man auch mit zugenagelten Fenstern und Sofas vor der Tür nicht besonders weit. So wird der ruhige Landsitz zur letzten Ruhestätte.

Siehe: Die Nacht der Lebenden Toten, 28 Weeks Later

[.REC] - Rechte: 3L Film

Mietminderungsgrund Zombies: Hieb- und stichfest

  • Reality TV-Sets (z.B. das Big Brother Haus)

Hier kann man nicht von einem Versteck oder Zufluchtsort im engsten Sinne reden. Wer aber das Pech hat, zur Zeit der allgemeinen Zombifikation Kandidat einer Reality-Show zu sein, hat überlebenstechnisch keine guten Karten.  Von der Welt abgeschnitten, steht der Reality-Star der Untotenplage unvorbereitet und hilflos gegenüber und kann – ironischerweise – nur zugucken, wie sich der Produzent an seinem Bauch zu schaffen macht wie am Wühltisch im Kleidungs-Discounter.

Siehe: Dead Set

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Antworten
  • 1. September 2011 auf 21:53

    Und Double Tap nicht vergessen! XD
    Hast du Zombieland gesehen?
    Ich mag eure Blogtopics btw. 🙂

    • 1. September 2011 auf 23:46

      Haha, danke. Klar hab ich Zombieland gesehen; hat mir nicht zwar ganz so gut gefallen wie Shaun, aber trotzdem ein großer Spaß. Auf dem Fantasy Filmfest lief jetzt auch einer, der angeblich sehr gut sein sollte (Deadheads), leider waren wir da noch in Urlaub. Buh!

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